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28.01.2019
von Ralf Ohm

 

2. Bundesliga

27:26 - Kirchhof dreht mit Energieleistung
das Spiel gegen starke Bremerinnen


Melsungen. Die überragenden Michelle Urbicht und Katarzyna Deminaczuk führten Handball-Zweitligist Kirchhof zu einem schwer erkämpften 27:26-Erfolg gegen Bremen.

Das war eng. Das war dramatisch. Und das war ein viel umjubeltes Beispiel dafür, wie sich eine Mannschaft am eigenen Schopf aus dem Sumpf zieht. In diesem Fall: die SG 09 Kirchhof, die eine Halbzeit am Abgrund bzw. im Angesicht der dritten Heimniederlage der laufenden Saison der 2. Handball-Bundesliga wandelte, um sich danach aufzurappeln und beim 27:26 (11:13) gegen Werder Bremen sogar noch die unverhoffte Wende schaffte. „Das war wichtig, ganz ganz wichtig für uns. Auch weil Diana Sabljak nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte war“, freute sich SG-Trainer Denk.

Sie spielte, die Torjägerin. Doch sie spielte - offensichtlich von ihrer Knöchelverletzung gehandicapt - nicht gut. Was zunächst trotz eines vielversprechenden 2:0-Starts (3.) durch Danique Boonkampf und Michelle Urbicht auch für ihre Rückraumkolleginnen galt. Denn danach wurd‘s zäh gegen die offensive Bremer Deckung. Aus der zweiten Reihe ging nichts, die Außen wurden zu selten ins Spiel gebracht und der Wege in die Tiefe nicht konsequent genug gesucht. „Uns fehlte der Zug zum Tor“, konstatierte Christian Denk. Dazu entpuppte sich Torfrau Marie Andresen als großes Hindernis für die SG-Schützen.

Demianczuk bläst zur Aufholjagd

Nur gut, dass auch Kollegin Katarzyna Demianczuk einen Sahnetag erwischt hatte. Sie hielt ihre Mannschaft mit ihren Paraden im Spiel. Konnte aber nicht verhindern, dass Werder über 3:2 (8.) und 10:6 (23.) das Kommando übernahm. Denn die Buttig-Schützlinge hatten das Spiel ohne Linkshänderin dank der wurfstarken Jennifer Börsen besser drauf und auch bei den Gegenstößen ein leichtes Plus. Immerhin: Torfrau Demianczuk hielt ihr hohes Niveau. Ihre Paraden gegen Alina Otto und Lena Janssens veredelte Dionne Visser per Siebenmeter zum 11:13 zur Pause, womit die Gastgeberinnen gut bedient waren..

Die überragende Polin gab dann auch das Signal zur Aufholjagd. Und die Vorderleute folgten ihr. Allen voran Spielmacherin Boonkamp, die nun auch Verantwortung im Abschluss übernahm, Wirbelwind Urbicht, die die erste und zweite Welle anzog und mit einem feinen Dreher zum 17:17 (38.) ausglich. „Wir haben einfach schneller gespielt und die offensive Bremer Abwehr kam mir entgegen“, erklärte die Ex-Rödertalerin ihre Explosion nach der Pause.

Ihr sechstes Tor bescherte Kirchhof erstmals eine Zwei-Tore-Führung (25:23 in der 51. Minute), den Rest besorgten Diana Sabljak und Dionne Visser zum 27:24 (57.). Auch die Kreisläuferin hatte nach dem Wechsel richtig Gas gegeben, wäre aber nach zwei Lattenknallern - jeweils mit Bremer Toren beantwortet - fast zur tragischen Gestalt avanciert. Das blieb ihr erspart. Genauso wie der Mannschaft ein Rückschlag.

 

 


 

20.01.2019

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