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24.09.2018
von Sebastian Schmidt

 

24:28 vor 750 Zuschauern

Erste Niederlage für die SG 09 Kirchhof bei den Kurpfalz Bären

Ketsch. Nein, diesmal nicht. Am 14. April dieses Jahres hatte die SG 09 Kirchhof noch bei den Kurpfalz Bären mit 27:25 gewonnen. Jetzt verlor der heimische Handball-Zweitligist den Hit beim letztjährigen Drittplatzierten vor 750 Zuschauern in Ketsch mit 24:28 (12:13).

„Ketsch hat sich den Sieg nach der Pause verdient, auch wenn vier Tore zu viel sind“, sagte SG-Coach Christian Denk. Wie beim Erfolg in Bremen hatte der B-Lizenz-Inhaber auf drei Rechtshänderinnen im Rückraum gesetzt. Michelle Urbicht kehrte nach einem Trauerfall zurück und wechselte sich auf Mitte und Halbrechts mit Danique Boonkamp ab. Die Holländerin war im Mittelbock mit Diana Sabljak eine Bank, sodass es für Denk keinen Grund zum Wechseln gab.

Zwei bärenstarke Torfrauen

Auch nicht zwischen den Pfosten. Frederikke Siggaard bekam wieder den Vorzug vor der eigentlichen Nummer eins, Katarzyna Demianczuk, und Paula Küllmer, die beim 31:22 gegen Berlin die Spielerin des Tages war. „Fred hat 60 Minuten überzeugt“, sagte der Coach und schob nach: „Nur Sabine Stockhorst war leider noch besser.“ Das ist keine Schande, denn die 32-Jährige wurde 2008 mit dem 1. FC Nürnberg Deutscher Meister und spielte bis zu dessen Insolvenz Champions League.

Erstklassig waren vor allem Stockhorsts Paraden gegen die Versuche von Außen. Auch vom Kreis ging kaum Gefahr aus. „Wir haben teilweise unnötig die Brechstange ausgepackt und wollten zu schnell zu viel. Ansonsten war es ein sehr gutes Spiel“, sagte Denk. Eine Partie, die eine Halbzeit lang absolut ausgeglichen war. Über 4:4 (9.), 8:8 (19.) war’s bis zur Pause (13:12) ein Vergleich auf Augenhöhe.

Obwohl Saskia Fackel einen Siebenmeter liegen ließ (33.), bog Ketsch schnell auf die Siegerstraße ein. Die überragende Halblinke Carmen Moser (7 Tore), Fackel, Lea Marmodee, Elena Fabritz, Rebecca Engelhardt, Lara Eckhardt und wiederum Engelhardt sorgten zum 20:14 (41.) für die Vorentscheidung. Zweimal in Überzahl, weil Ketsch seine Angriffe nach den Zeitstrafen gegen Kim Mai (34.) und Danique Boonkamp (39.) clever ausnutzten.

„Wir konnten Moser bei ihren Durchbrüchen nicht stoppen. Und wenn wir wieder etwas Hoffnung hatten, hat Stockhorst diese zunichtegemacht“, erklärte der SG-Coach. Auch eine phasenweise Umstellung auf die siebte Feldspielerin brachte keinen Erfolg. Lediglich auf 19:22 (47., Christin Kühlborn) und 23:26 (59., Michelle Urbicht) kamen die Gäste heran. Zu wenig, um wie am 14. April triumphieren zu können.

SG 09: Siggaard, Demianczuk, Küllmer - Lucas, Breiding, Boonkamp 3, Kühlborn 6, Svirakova, van der Linden, Sabljak 8/3, Szary, Urbicht 3, Bijan 2, Visser 1, Mai 1.

SR: J. Lier/M. Lier (Stuttgart).

Siebenmeter: 5/3:4:3.

Zeitstrafen: 8:6 Minuten.

Zuschauer: 750.

 

 


 

25.09.2018

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