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15.10.2018
von Sebastian Schmidt

 

Viele Fehler beim 28:29 gegen Rödertal

SG 09 Kirchhof ist noch kein Spitzenteam in
der 2. Handball-Bundesliga


Melsungen. Der Stachel sitzt. Der Stich, den die Rödertalbienen der SG 09 Kirchhof in der 2. Handball-Bundesliga zugefügt haben. Die 28:29 (10:12)-Niederlage, durch die das Team von Trainer Denk vorerst den Anschluss an die besten Plätze verloren hat.

„Wir sind noch keine Spitzenmannschaft. Dafür waren das einfach zu viele Fehler und zu wenig Tempo“, haderte Christian Denk. Ausnahmslos ging die Kritik an die Feldspielerinnen. Das begann in der Deckung. Die Außen verteidigten zu offensiv, der Mittelblock packte nicht so beherzt zu, auch die Halben waren diesmal keine Löwinnen.

Siggaard ragt wieder heraus

Die Folge: „Wir konnten unseren Torfrauen nicht mehr helfen“, sagte der Coach. Denn zwischen den Pfosten hat die SG 09 derzeit an Quantität die größte Qualität. Frederikke Siggaard durfte sich im Vergleich zum DHB-Pokal wieder von Beginn an beweisen und unterstrich ihre herausragende Form.

Und zwar nicht nur per Fuß, mit der Hand und ganzem Körpereinsatz vernehmlich gegen die freie Kreisläuferin Kamila Szczecina, sondern auch lautstark als Mutmacher für ihre Mitspielerinnen und gestenreich für den Gegner mit Schlägen an die Latte des Tores. Ein Dutzend Paraden gelangen mit Dänischen Dynamit. Auch die in der 53. Minute eingewechselte Katarzyna Demianczuk hielt, was zu halten war.

Ein Pluspunkt, dem Rödertals Trainer süffisant in einer Auszeit beim Stand von 7:3 (13.) entgegenwirkte. „Ich habe den Mädels gesagt: Ich kann die Dinger nicht machen. Nutzt einfach eure Chancen.“ Gesagt, getan. Zwei Änderungen brachte die Wende zugunsten der Sächsinnen. Die hoch veranlagte 20-jährige Brigita Ivanauskaite rückte von Halblinks auf die Mitte, für Jessica Jander kam Rabea Pollakowski zum Zug. Und die Linksaußen war nach dem 10:7 durch Karolina Bijan (22.) nicht zu stoppen.

Kühlborn im Pech mit der Latte

Fünf Tore fielen noch bis zur Pause. Fünf Treffer für Rödertal. Alle durch Rabea Pollakowski. Mit Glück, weil Siggaard noch dran war, als Einläufer vom Kreis, gekonnt im Positionsangriff und per Tempogegenstoß – die pfeilschnelle 20-Jährige zeigte ein umfangreiches Repertoire. Da hätte ihr Pendant, Christin Kühlborn, nur allzu gern zurückgeschlagen. Doch unmittelbar vor (30.) und nach der Pause (31.) stand die Latte zwei Treffern im Wege. Das nutzten die Gäste zu einem 7:0-Lauf zum 14:10 (33.).

„Wir haben es uns unnötig schwer gemacht, weil wir über die Mitte gegangen sind und nicht die Lücken zwischen den Halben gesucht haben“, sagte die Kapitänin, die ebenso wie Torjägerin Diana Sabljak und Kreisläuferin Dionne Visser immerhin dafür sorgte, dass Kirchhof noch dreimal zum Ausgleich kam (15:15, 16:16, 20:20).

Gerade hinter Sabljak, die ihren Zehn-Tore-Schnitt gehalten hat und das Maß in der Liga bleibt, versteckten sich aber alle anderen Rückraumspielerinnen. „Beide Teams können viel besser spielen“, fasste Frank Mühlner die zerfahrene und mitunter ruppige Partie zusammen. Was den Stachel noch tiefer in die Wunde der SG 09 nach der ersten Heimniederlage trieb.

 


 

15.10.2018

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