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Michelle Urbicht ist jetzt da!

 

31.10.2018
von Sebastian Schmidt

 

Michelle Urbicht ist mit Top-Leistung bei der SG 09 Kirchhof angekommen

Kirchhof. Neun Pflichtspiele hat es gedauert. Sieben Partien in der 2. Handball-Bundesliga und zwei Begegnungen im DHB-Pokal. Jetzt schicken sich endlich alle Neuzugänge der SG 09 Kirchhof an, doch noch Verstärkungen zu werden.

In Zahlen liest sich das wie folgt: In den ersten sechs Einsätzen in der 2. Liga erzielten Michelle Urbicht, Sandra Szary, Alena Breiding und Iva van der Linden zusammen nur 6,79 Prozent aller Tore. Beim 37:34 gegen den BSV Sachsen Zwickau waren es 24,32 Prozent. Und zwar verteilt auf die Schultern, die sie vor der Saison auch tragen sollten.

Denn im Sommer lautete die Rechnung drei plus eins. Urbicht kam als potenzielle Leistungsträgerin. Die anderen drei wurden ohne Druck verpflichtet, weil sie lange verletzt und fast ohne Spielpraxis waren (Szary), maximal 3. Liga gespielt haben (Breiding) und noch den Talent-Status genießen (van der Linden).

Erschwerend hinzu kam, dass Urbicht und Szary, die beiden Neuen aus der 1. Liga, eine Weile nicht mit Trainer Christian Denk auf einer Wellenlinie lagen. Und wegen unterschiedlicher Ansichten auf der Bank schmorten. „Manchmal braucht es eben seine Zeit, bis beide Seiten wissen, was sie genau voneinander wollen“, betont Urbicht ohne Groll.

Den Begriff Neuanfang mag die 24-Jährige nicht. Vielmehr will sie ihre löwenstarke Vorstellung beim 37:34 gegen den BSV Sachsen Zwickau als Startschuss verstehen. Nach einem Spiel, in dem sie ihre handballerisches Facetten eindrucksvoll an der Seite von Diana Sabljak und Danique Boonkamp unter Beweis stellte. Mit ansatzlosen Unterarmwürfen, klugen Pässen, starkem Eins-gegen-Eins und dem feinen Gespür dafür, ob das Team das Tempo hochhalten oder lieber drosseln sollte.

 

 

Lob für die jüngste Neue

Auch in kleinen Gesten bewies die Spielmacherin Klasse. Etwa, als sie Boonkamp nach einem geschickten Zuspiel mit einem Klaps lobte oder als sie die reaktivierte Laura Nolte auf der Bank herzte, nachdem Kim Mai eine starke Abwehraktion gelungen war.

Oder, weil sie die jüngste Neue würdigt: „Iva hat das super gemacht.“ Im Vergleich zur formstarken Kreisläuferin Dionne Visser und eben der emsigen Boonkamp hat es van der Linden deutlich schwieriger, weil sie nicht in der 3. Liga Fuß fassen kann, sondern bei einem guten Zweitligisten gefragt ist. Gegen Zwickau schenkte ihr Denk nach 24 Minuten das Vertrauen als Alternative zur erfahrenen Karolina Bijan. Die 20-Jährige rechtfertigte ihren Einsatz mit dem wichtigen Treffer zum 27:25, traf noch die Latte und stellte sich kämpferisch solide in den Dienst der Mannschaft.

Das gilt auch für Sandra Szary, die gegen defensive 6:0-Formationen ihre Stärken hat. Die mit 1,82 m größte Kirchhoferin hat mit ihrem Kracher zum 25:23 gegen ihren Ex-Verein BSV ein Zeichen gesetzt. Und wird von Christian Denk ebenso für verbesserte Trainingsleistungen gelobt wie Alena Breiding: „Ihre Zeit wird kommen. Die Entwicklung stimmt.“

 

 

 

 

 


 

31.10.2018

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