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29.10.2018
von Sebastian Schmidt
 

 

 

Laura Nolte brachte Glück

SG 09 Kirchhof besteht Zerreißprobe gegen Sachsen Zwickau

Mit 37:34 (17:19) haben die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof in der 2. Handball-Bundesliga gegen den BSV Sachsen Zwickau gewonnen.

In einer Partie, die denkwürdig war. Denn nach 160 Tagen war es wieder soweit. Laura Nolte, die weiter das Gesicht der Startseite auf der Homepage der SG 09 ist, stand überraschend im Kader. Ihre studienbedingte Pause hatte die Rechtsaußen für das richtungsweisende Spiel unterbrochen.

„Laura ist zu 1000 Prozent Kirchhof. Das hat uns als Mannschaft geholfen“, sagte Rückraumspielerin Michelle Urbicht. Eingesetzt wurde die Motivations-Hilfe mit der Nummer acht indes nicht.

Fünf Minuten lang fragte sich allerdings nicht nur Nolte: Was ist denn hier los? Die SG 09 begann übermotiviert, fahrig und lag schnell mit 0:5 zurück.

Petra Nagy und BSV-Kreisläuferin Nadja Bolze hatten leichtes Spiel. Nach 4:34-Minuten nahm SG-Coach Christian Denk seine erste Auszeit. Das war der Auftakt eines Handballfests.

Mutig, pfiffig und technisch anspruchsvoll stellten sich die Grün-Weißen gegen das drohende sechste Pflichtspiel in Folge ohne Sieg. Nur 13 Minuten brauchte Kirchhof, um beim 11:12 wieder dran zu sein. Da machte sich die Ruhe bezahlt, mit der Michelle Urbicht das Spiel leitete.

Da traf Diana Sabljak aus sieben Metern und der zweiten Reihe nach Belieben. Und da holte Dionne Visser, die am heutigen Montag ihren 22. Geburtstag feiert, Siebenmeter heraus, wenn sie nicht direkt erfolgreich war.

Doch Zwickau ließ sich nicht beirren. Torfrau Ela Szott parierte tadellos, Linksaußen Jenny Choinowski erwischte einen guten Tag und auch Katarina Pavlovic stellte Kirchhof vor Rätsel. Also bedurfte es einer Initialzündung. Einem Adrenalinschub aus Dänemark.

Torfrau Frederikke Siggaard hielt diesmal zwar nicht so spektakulär wie zuletzt, dafür aber Sekunden vor der Sirene sicher gegen Pavlovic. Um Visser gedankenschnell mit einer Harpune den Weg zum 17:19 zu ebnen.

Urbicht führt klug Regie

„Der Wille war überragend. Jeder hat seine Rolle angenommen“, lobte Denk sein Team. Schnell, schneller, Sieg. Das war mit einem höllischen Tempo das Motto. Nach 39 Minuten war die Aufholjagd erfolgreich beendet.

Zeitspiel wurde angezeigt, als Urbicht Torjägerin Sabljak elegant in Szene setzte zum 23:23. Um unwiderstehlich die erste Führung folgen zu lassen, die Sandra Szary wuchtig zum 25:23 ausbaute (42.). Somit waren die Vorzeichen umgekehrt und alles wieder im grünen Bereich.

Mit einer kurzen Deckung gegen Pavlovic zog die SG 09 dem BSV den Zahn. Spätestens nach dem 29:26 (46.) durch Visser bebte die Halle. Und weil’s so gut lief, legte die Kreisläuferin nach. Als die Gäste „Fuß“ monierten und abschalteten, setzte die Holländerin nach und traf zum 30:28 (48.). „Endlich waren wir wieder mutig. Das hat uns zuletzt etwas gefehlt“, sagte Denk.

SG 09:Siggaard (7 Paraden/26 Gegentore), Küllmer (1/4), Demianczuk (2/4) - Breiding, Boonkamp 3, Kühlborn 4, Svirakova, van der Linden 1, Sabljak 13/6, Szary 1, Urbicht 7, Bijan 1, Visser 7/1, Mai.

BSV:Zenner (0/6, 1 Tor), Szott (12/31) - Müller, Rösike, Kallenberg, Herr, Pavlovic 9/4, Splechtova, Kuodyte, Bolze 7, Hopp, Nagy 5, Choinowski 8/1, Pester, Redder 4.

SR:Eckert/Ludwig (Coswig). Z:584.

Siebenmeter: 7/7:6/5. Zeitstrafen:6:10-Minuten.

 


 

31.10.2018

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