.
Archiv Vorberichte/Spielberichte 2. Bundesliga

Vorberichte/Spielberichte Oberliga

.

 

>> LIVE TICKER

.


.

.

 

.

Mannschaft

.

Verein

.

Archiv Saison  ab 2006

.

Veranstaltungen

.

Sponsoren

.

Links

.


..

 


 

 


 

 


 

 


 

 


 

 


 

 

.

 


 

08.02.2019
von Ralf Ohm

 

 

2. Bundesliga

Kirchhof rechnet sich im Spitzenspiel durchaus Chancen aus

Kirchhof. Die SG 09 Kirchhof geht nach zwei Siegen in Folge zuversichtlich ins Spitzenspiel der 2. Handball-Bundesliga gegen die Kurpfalz Bären.

Adrian Fuladdjusch hat einen Freizeittipp fürs Wochenende. „Ich würde zum Handball gehen“, sagt der Geschäftsführer der Kurpfalz Bären. Gemeint ist das Spitzenspiel der 2. Handball-Bundesliga, in dem die SG 09 Kirchhof den Aufstiegsaspiranten herausfordert (Sa. 18 Uhr Stadtsporthalle Melsungen). Warum? Seine Antwort: „Weil da zwei dynamische Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander treffen, die äußerst attraktiven Handball spielen.“

In der Tat ähneln sich die Spielsysteme des Aufsteigers von 2017 und von 2016. Beide sind in der Abwehr auf den schnellen Ballgewinn aus, beide schalten blitzschnell um, beide haben die „schnelle Mitte“ genauso im Repertoire wie die erste und zweite Welle, um den Gegner durch leichte Tore zu demoralisieren, ja bisweilen zu überrennen. Der einzige Unterschied: die SG deckt 6:0 mit offensiven Halben (Kim Mai, Christin Kühlborn), die Kurpfälzerinnen 3:2:1 mit der vorgezogenen Rebecca Engelhardt, Lena Einiler im Abwehrzentrum und Sabine Stockhorst im Tor. Die nicht nur Kirchhofs Trainer Denk für die beste ihrer Zunft im Unterhaus hält. Also gilt es im Abschluss „cool zu bleiben“ und auch nach spektakulären Paraden der langjährigen Bundesliga-Spielerin nicht zu verzagen.
Duell der Torfabriken

Beide Mannschaften gehören zu den Torfabriken der 2. Liga. Durchschnittlich 31 Treffer pro Spiel (Kirchhof 29,7) lautete die Ausbeute der Schützlinge von Katrin Schneider bis zum letzten Spiel, ehe sie die Produktion beim sensationellen 17:20 gegen Nürtingen fast einstellten. „Der Gegner hat es geschafft, unser Tempo raus zu nehmen“, lautet der Erklärungsversuch von Adrian Fuladdjusch gefolgt von einer Kampfansage: „Bei der SG werden wir ein anderes Gesicht zeigen.“

Darauf ist Christian Denk vorbereitet, weiß um die Stärken des Gegners und um die eigenen Trümpfe. Nach zwei (äußerst wichtigen) Siegen in Folge kann die Mannschaft befreit und selbstbewusst aufspielen. „Wir sind gut drauf“, freut sich der Übungsleiter über die wieder gewonnene Konstanz seiner Mannschaft, die auch die letzten vier Heimspiele gewann.

Nicht zuletzt ein Verdienst von zwei Spielerinnen im Aufwind: Katarzyna Demianczuk und Michelle Urbicht. Die polnische Torfrau, die fürs erste die aufstrebenden Frederikke Siggaard und Paula Küllmer überholt hat. Und die quirlige Rückraumspielerin, die spät, aber nicht zu spät ihren Wert als Neuzugang unter Beweis stellt.

Der Ex-Rödertalerin dürfte das offensive Defensivsystem der Gäste dank ihrer Zweikampfstärke liegen. Ihre Aufgabe: Dynamisch in die Lücken stoßen. Zwecks eigenem Abschluss oder um Raum für Torjägerin Diana Sabljak zu schaffen. Die laut Denk nach ihrer Verletzung wieder „bei 100 Prozent“ ist. Was die Attraktivität dieses reizvollen Duells noch steigert. Genauso wie die Kirchhofer Erfolgsaussichten.

 


 

08.02.2019

<<<zurück

     

 
..