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19.10.2018
von Sebastian Schmidt

 

Handball-Luchse noch ungeschlagen

SG 09 Kirchhof bei Meister Buchholz 08-Rosengarten nur Außenseiter

Beim Zweitliga-Meister Buchholz 08-Rosengarten hängen die Trauben für die SG 09 Kirchhof ziemlich hoch.

Der Blick auf die Tabelle der 2. Bundesliga ist trügerisch. Als Fünftplatzierter steht die SG 09 Kirchhof mit 5:5-Zählern zwar auf dem Rang, der es am Ende zumindest werden soll, allerdings haben sich die ersten Vier bereits etwas abgesetzt. Darunter sind die Handball-Luchse Buchholz 08-Rosengarten (6:0-Punkte), wo die Grün-Weißen am Samstag (19 Uhr) hart gefordert werden.

„Wir sind klarer Außenseiter. Uns fehlt derzeit ein bisschen die Spieleuphorie, richtig geil darauf zu sein zu gewinnen“, betont SG-Coach Christian Denk. Sein Team habe es verpasst, einen guten Start nach zwei Siegen zu vergolden. Weniger beim 24:28 bei den verlustpunktfreien Kurpfalz Bären in Ketsch. Vielmehr in den jüngsten Heimspielen gegen den 1. FSV Mainz 05 (21:21) und HC Rödertal (28:29) ließ Kirchhof Punkte liegen.

Nach einem Wechselbad der Gefühle von 7:3 bis hin zum 10:14 war Kirchhof gegen Rödertal beim Stand von 20:20 und lautstark unterstützt von den Fans eigentlich dran, den Bock umzustoßen. Doch eine bittere Zwei-Minuten-Strafe gegen Christin Kühlborn reichte, um aus der Erfolgsspur zu geraten. Nur allzu gern hätte Denk hier eine Persönlichkeit wie Laura Nolte (pausiert) auf die Platte gebracht.

Ihre potenziellen Nachfolgerinnen tun sich weiterhin schwer. Rechtsaußen-Talent Iva van der Linden gelang immerhin gegen Rödertal ihr erstes Zweitliga-Tor. Und im Rückraum hat die wurfstarke Alena Breiding ihren Status dahingehend verbessert, dass sie zuletzt als Erste im Rückraum noch vor Michelle Urbicht und Sandra Szary eingewechselt wurde.

„Wir müssen geduldig bleiben und dürfen bei aller gestiegenen Erwartungshaltung nicht vergessen, wo wir noch vor ein, zwei Jahren standen“, betont Denk. 2016 war die SG 09 Drittligist, 2017 starteten die Grün-Weißen mit 1:9-Punkten in der 2. Liga denkbar schlecht.

Wiedersehen mit Vogel

Und treffen nun auf den Vizemeister von 2017, der als Übermannschaft der Vorserie (50:6 Punkte) nur deshalb noch Zweitligist ist, weil der Vorstand kein finanzielles Risiko eingegangen ist. „Jetzt sehen wir uns nicht als Aufstiegsfavoriten und haben uns als Ziel ohne Druck einen der ersten sechs Plätze gesetzt“, erklärt Luchse-Geschäftsführer Sven Dubau.

Wohlwissend, dass die erste Sieben weiterhin erstklassig ist. Angefangen bei der Ex-Kirchhoferin Mareike Vogel im Tor, über die große Kreisläuferin Evelyn Schulz, den Rückraum-Assen Kim Land (früher Wahle), Laura Schultze sowie Sarah Lamp bis hin zu den treffsicheren Außen Zeliha Puls (links) und Julia Herbst. Das sind top ausgebildete Kräfte, die dank einer Kooperation mit Erstligist Buxtehuder SV an Bord sind.

Dahinter tummeln sich ausnahmslos U 21-Talente, die vom neuen Coach Dubravko Prelcec behutsam integriert werden. „Wir wollen das Tempo über die erste und zweite Welle hochhalten. Der Fokus liegt aber auf der Abwehr, wo wir flexibler sein wollen“, sagt der in Nordrhein-Westfalen aufgewachsene Kroate, der neben 6:0 und 5:1 als Varianten 4:2 und 3:2:1 einstudiert und Bestbesetzung ankündigt.
 

 


 

22.10.2018

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