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11.01.2019
von Sebastian Schmidt

 

 2. Handball-Bundesliga

Kirchhof bei der TG Nürtingen
vor schwerer Aufgabe


„Von Spiel zu Spiel zu denken“ gehört zum Standardrepertoire fast jeden Trainers. Also die letzte Partie schnell abhaken, um sich voll auf die kommende konzentrieren zu können. Das dürfte der SG 09 Kirchhof nach dem 36:26 gegen Lintfort und vor dem Gastspiel in Nürtingen (Sa. 19.30) nicht leicht fallen.

Der Grund: Einphänomenaler 13:0-Lauf des heimischen Handball-Zweitligisten, mit dem der Aufsteiger geradezu aus der Halle gefegt wurde. „Das habe ich in meiner Trainerkarriere noch nicht erlebt und werde es wohl auch nicht noch mal erleben“, war Christian Denk noch ganz berauscht vom Spielrausch seiner Mannschaft. Weiß aber auch, dass die Nürtingerinnen auf diese Weise nicht zu überrumpeln sind: „Die TG ist bärenstark und ganz klar im Aufwind.“

Und der trägt einen Namen: Lea Schuhknecht. Mit der Rückraumspielerin belegte die TG in ihrer bisher besten Zweitliga-Saison 2016/17 den vierten Platz, ohne die danach nach Göppingen abgewanderte Torjägerin mussten die Baden-Württembergerinnen in der Saison darauf (12.) sogar um den Klassenerhalt bangen.

Nolte mehr als nur Ersatz

„Sie war nicht zu ersetzen“, weiß Stefan Eidt, mittlerweile im siebten Jahr bei der TG, um die Schlüsselrolle der 26-Jährigen. Umso erfreuter war der Trainer daher über ihre Rückkehr, auf die er allerdings, verletzungsbedingt, elf Spieltage warten musste. Die Folge: ein Fehlstart, auch zurück zu führen auf den Ausfall der weiteren „Neuen“ Nadine Hofmann und Carmen Siller.

Seit drei Spielen ist Lea Schuhknecht wieder dabei. Und prompt läuft‘s (immer) besser. „Wir schauen nach vorn“, strahlt der TG-Coach wieder Zuversicht aus. In dem Wissen, „dass wir nun über rechts und links aus dem Rückraum richtig Druck ausüben können und so viel schwerer auszurechnen sind.“

Denn auf der rechten Seite wirbelt Es-Bundesliga-Spielerin Verena Breidert, mit 90 Treffern beste Torschützin (und über weite Strecken der Hinrunde Alleinunterhalterin) ihrer Mannschaft. Attestiert von Rechtsaußen Lisa Wieder (52 Treffer), die laut Christian Denk „einen großen Sprung nach vorn gemacht hat“ und ebenfalls aus der zweiten Reihe gefährlich ist. Seine Schlussfolgerung: „Diese rechte Seite müssen wir zumachen.“ Das erfordert wie gegen Lintfort eine „hohe Risikobereitschaft“ seiner Defensive, also trotz offensiver „Halbe“ wenig Räume in der eigenen Nahwurfzone zuzulassen.

Ohne seine beiden etatmäßigen Rechtsaußen, dafür aber wieder mit Laura Nolte, die längst mehr als ein Ersatz für die verletzten Karolina Bijan und Iva van der Linden ist. Und sicherlich mit der Erkenntnis, dass 13 Treffer in Folge ohne Gegentor die absolute Ausnahme und keinesfalls die Regel sind.

 

 


 

11.01.2019

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