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21.09.2018
von Ralf Ohm

 

 2. Liga

SG 09 Kirchhof zum Spitzenspiel bei den Kurpfalz Bären

Kirchhof/Ketsch. „Ein echtes Spitzenspiel“, sagt Kirchhofs Trainer Denk. Gemeint ist die Partie der 2. Handball-Bundesliga zwischen den Kurpfalz Bären und der SG 09 (Sa. 18 Uhr Neurott Halle Ketsch), zwei Mitfavoriten auf die Meisterschaft, die in den bisherigen zwei Spielen ganz souverän aufgetreten sind.

Und die einiges gemeinsam haben. Eine rasante Entwicklung nach dem Aufstieg ins Unterhaus (Kirchhof 2017 und Ketsch 2016) etwa, die nicht zuletzt zwei akribisch arbeitenden Übungsleitern geschuldet ist: Christian Denk, der seine Schützlinge taktisch exzellent einzustellen weiß und die Ex-Torschützenkönigin der 1. Liga (2013/2014) Katrin Schneider, die selbst noch als Spielertrainerin ihre „Bären“ ins Unterhaus führte.


Und nach dem Ende ihrer Karriere auf dem Feld aufgrund von zwei Schulteroperationen problemlos den Sprung ins Trainerlager schaffte. Dazu pflegen beide eine ähnliche Handballphilosophie. Tempohandball mit einer aggressiven Deckung und explosiven Umschaltspiel, wobei sich allerdings die Systeme (etwas) unterscheiden. Denn Kirchhof pflegt eine 6:0-Deckung mit offensiven „Halben“, die Gastgeber eine Abwehr mit mindestens einer vorgezogenen Spielerin oder sogar eine 3:2:1-Formation.

„Darauf müssen wir uns einstellen“, weiß der SG-Coach. Im Detail auf „Indianerin“ Rebecca Engelhardt, spezialisiert aufs Bällestehlen, auf die robuste Lena Einiler im Abwehrzentrum und, als letzte Instanz dieser Achse, auf Sabine Stockhorst, die „Wand“. Gemeint ist eine der besten Torfrauen der 2. Liga mit reichlich Erstligaerfahrung (TuS Metzingen). „Da müssen wir unbedingt cool bleiben“, appelliert Christian Denk an seine Angreiferinnen, „nur nicht nach dem ein oder anderen Fehlwurf zu verzagen.“ Gegen diese Gefahr spricht das eigene Selbstvertrauen. „Wir fahren gestärkt nach Ketsch“, sagt Torfrau Paula Küllmer nach dem 4:0-Fabelstart.

Michelle Urbicht ist zurück

Aus dem hat Rückraumspielerin Leona Svirakova bereits die Erkenntnis mitgenommen, „dass wir stärker geworden sind und gerade im Angriff viele Möglichkeiten haben.“ Zumal Michelle Urbicht in den Kader zurückkehrt. Ein Aufschwung, der sich bereits in der formidablen Rückrunde der letzten Saison andeutete, als die SG unter anderem in Ketsch mit 27:25 gewann.

Und nun mit Revanchegelüsten des Tabellendritten der Spielzeit 2017/2018 rechnen muss. Auch der startete mit zwei Siegen, die Bären-Trainerin aber nicht ganz zufrieden stellten: „Die Ergebnisse stimmten, doch von der Leistung her sind wir noch nicht konsequent genug.“ Sie spricht von „30 Prozent“, die ihrem Team noch an der Form der letzten Saison fehlen.

Die gilt es abzurufen, um gegen Kirchhof zu bestehen. Der Gast ist darauf vorbereitet. „Die können unser Tempo mitgehen“, weiß Christian Denk. Was wirklich auf eine packende Auseinandersetzung bereits am dritten Spieltag schließen lässt.

 


 

24.09.2018

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