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27.10.2018
von Sebastian Schmidt

 

Trainer Bones mit guten Erinnerungen

BSV Sachsen Zwickau sucht vor
Spiel in Kirchhof nach Stabilität


27.10.18
Es ist ein richtungsweisendes Duell in der 2. Handball-Bundesliga der Frauen. Das Spiel zwischen der SG 09 Kirchhof und dem BSV Sachsen Zwickau (Sa. 18 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen).


Laut Homepage der Gastgeberinnen wird es mindestens so spannend wie die Landtagswahl am Sonntag.

Der Trainer

Rüdiger Bones hat die Nachfolge von Corina Cupcea angetreten, die als Sportliche Leiterin an Bord geblieben ist. Bones ist A-Lizenz-Inhaber und mit allen Wassern gewaschen. Selbst spielte er in der DDR-Oberliga für Stahl Brandenburg bis 1988. Als Trainer führte er die Damen des Berliner TSC und SC Berliner VG in den 1990er Jahren in der 1. und 2. Liga und coachte anschließend von 2003 bis 2010 den SC Markranstädt. Zu dieser Zeit spielte er mit dem SCM mehrfach gegen Kirchhof – zuletzt erfolgreich mit 29:21 am 1. Februar 2009.

Besonders in Erinnerung geblieben sind ihm die damaligen Asse Magdalena Urdea und Cristina Mihai sowie die familiäre Stimmung in der Stadtsporthalle. Zudem betreute der inzwischen 59-Jährige einst in der Landesauswahl Top-Talente wie Jenny Karolius (Bayer Leverkusen) und Franziska Müller (Blomberg-Lippe). In den vergangenen Jahren trainierte Bones im Männerbereich den 1. VfL Potsdam, HSV Bad Blankenburg und HC Einheit Plauen.

Der Kader
Ist eingespielt. Mit Christina Zuber (Pause wegen Medizinstudium) und Silvia Sajbidor (Karriereende) mussten allerdings zwei starke Rückraumspielerinnen ersetzt werden. Dafür kamen mit Zweitspielrecht vom Thüringer HC für Halblinks Julia Redder, die mit 21 Treffern eingeschlagen hat, und Rückkehrerin Jasmin Helen Müller (SC Markranstädt).

Das Saisonziel
Ein Platz im gesicherten Mittelfeld soll es werden. „Wir wollen uns stabilisieren und an bessere Zeiten anknüpfen“, erklärt Bones. Seit 1991 spielt der BSV ununterbrochen in der 1. oder 2. Liga, ist seit 1996 das Urgestein der 2. Liga schlechthin. Nach dem dritten Platz 2015 ging es allerdings etwas bergab. Auch vergangene Saison startete das Team mit 3:11-Zählern schlecht, ehe Corina Cupcea übernahm und die Sächsinnen noch auf den siebten Rang (29:27) führte.

Die Aufstellung
Im Tor teilen sich die hochveranlagten Talente Charley Zenner und Ela Szott die Anteile. Schlüsselfiguren im Feld sind zwei Ex-Bad Wildungerinnen. Die flexible Ungarin Petra Nagy (21 Tore) meistens als Spielmacherin und Kreisläuferin Nadja Bolze (28/4). Als treffsichere Linksaußen gesetzt ist Jenny Choinowski (39/17). Auf Rechtsaußen beginnt Fabienne Kracht (11). Das ist neben der kroatischen Halbrechten Katarina Pavlovic (37/12) die einzige Linkshänderin im Kader. Auf Halblinks ist Redder im Angriff erste Wahl. In der Abwehr packt zudem Alisa Pester als Vorgezogene zu, denn neben 6:0 kann der BSV nun auch im 5:1-System decken.

Die Form
Noch ist Sachsen Zwickau zu wechselhaft. „Drei bis vier Punkte hätten wir mehr haben müssen“, sagt Trainer Bones. Unerklärlich aus seiner Sicht, wie es für sein Team nach dem 36:36-Coup beim TV Beyeröhde-Wuppertal zuletzt eine 21:33-Heimschlappe gegen die TG Nürtingen setzen konnte. Auswärts wartet der BSV noch auf einem Sieg und verlor bei SG H2Ku Herrenberg (22:30) sowie Neuling TuS Lintfort (22:25). Deutlich besser verkaufte sich das Team beim 28:34 (14:16) im DHB-Pokal gegen Erstligist Frisch Auf Göppingen. (sbs)

 


 

29.10.2018

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