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02.03.2019
von Sebastian Schmidt

 

Abwehr war ganz schwach

SG Kirchhof sieht kein Land
gegen Handball-Luchse


Damit hatten die Zweitliga-Handballerinnen der SG 09 Kirchhof nicht gerechnet. Nicht damit, nach dem 26:23-Coup in Rödertal direkt wieder eingenordet zu werden. Und auch nicht damit, dass die Luchse Buchholz 08-Rosengarten konsequent mit einer 6:0-Deckung agieren werden.

Das war die Basis für den 34:24 (17:13)-Triumph des Spitzenreiters bei den Grün-Weißen. „Bei uns hat alles geklappt. Die Abwehrvariante war der Schlüssel, weil wir Kirchhof so von Außen oder nur aus schlechten Positionen im Rückraum haben werfen lassen“, freute sich Luchse-Coach Dubravko Prelcec. Durchaus überrascht vom eigenen Personal. Abwehrchefin Evelyn Schulz etwa hatte zwei Wochen gar nicht trainieren können, war dennoch der Fels in der Brandung und trieb die SG 09 unterstützt von ihren wechselnden Nebenleuten regelmäßig ins Zeitspiel. Allein neunmal im ersten Durchgang.

Lynn Schneider hingegen, die in den favorisierten 5:1- und 3:2:1-Systemen prädestiniert für die Rolle der Indianerin ist, konnte angeschlagen nur zweimal kurz auf die Platte. Dieses Manko lösten die jungen Rückraumspielerinnen Lisa Borutta, Marleen Kadenbach und später Natalie Axmann mit Bravour. Und wenn die Gastgeberinnen doch zum Abschluss kamen, hatten sie noch Mareike Vogel vor sich. Die Ex-Kirchhoferin, die besonders effektvoll mit einer Fuß-Parade gegen Dionne Visser (3.), gegen die freie Kim Mai (9.) und lässig mit der Hüfte gegen Christin Kühlborn hielt (25.).



Auf der Gegenseite verdiente die Abwehr mehrfach ihren Namen nicht. In nur 60 Sekunden ließen sich die Löwinnen bei drei Toren von Marthe Nicolai, der Halbrechten Borutta und Kim Land zum 1:4 überlaufen (7.). Vor allem gegen die Spielmacherin sah das Denk-Team kein Land. Sieben Treffer gelangen Land bis zum 11:7 (17.), weil sie Raum ohne Ende hatte. Spielerisch konnte bei der SG 09 lediglich Michelle Urbicht mithalten. Die Regisseurin biss sich nach nur einer Trainingseinheit und bandagiert im Zeigefinger der Wurfhand durch.

Praktisch alle Veränderungen verpufften. Egal, ob Visser auf Linksaußen, Umstellungen im Rückraum oder phasenweise eine zusätzliche Feldspielerin: Rosengarten bestrafte jeden noch so kleinen Fehler gnadenlos und rotierte ohne Qualitätsverlust.

Siggaards Paraden reichen nicht aus

Lediglich zwei Akteurinnen der Gastgeberinnen konnten noch mit guten Quoten punkten. Laura Nolte, die auf Rechtsaußen drei von vier Versuchen verwandelte, und Frederikke Siggaard. Die dänische Torfrau parierte binnen 54 Sekunden gleich zwei Bälle und hatte damit bereits doppelt so viel gehalten wie Katarzyna Demianczuk (0) und Paula Küllmer (1) zuvor in jeweils 15 Minuten.

Eine Wende war trotz der energiegeladenen Siggaard, deren Einsatz wegen Kopfschmerzen fraglich war, nicht drin. Das Team aus der Nordheide legte einen unwiderstehlichen Treffer von Schulz am Kreis und ein weiteres Tor von Land garniert mit einer Zeitstrafe gegen die verunsicherte Danique Boonkamp zum 19:13 nach (33.). Der Rest war ein Schaulaufen des Spitzenreiters. „Wir sind von Minute zu Minute nervöser geworden, haben in allen Bereichen – angefangen bei mir – zu viele Fehler gemacht und waren chancenlos“, gab Coach Christian Denk zu.

 


 

02.03.2019

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