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12.10.2019 07:30
von
Sebastian Schmidt

 

Beugels kassiert Rote Karte

Niederlage als Mutmacher für die SG 09 Kirchhof beim 26:29 in Herrenberg


Starke Vorstellung: Alena Breiding begann erstmals auf Halblinks, warf sieben Treffer und verteidigte lange gut. Dennoch kassierte sie mit Kirchhof in Herrenberg die vierte Niederlage in Folge.

Da ist die vierte Niederlage in Folge. Das vierte punktlose Spiel bei der SG H2Ku Herrenberg. Und dennoch ist das 26:29 (12:14) für die Zweitliga-Handballerinnen der SG 09 Kirchhof ein Mutmacher in einer schwierigen Phase.

„Wir haben immer an einen Sieg geglaubt. Das war am Limit, was wir aktuell leisten können“, sagte SG-Coach Christian Denk. Eine klare Steigerung machte er im Vergleich zum 23:28 in Zwickau aus und sah sogar über weite Strecken „eine der besten Abwehrleistungen, seit ich Trainer bin.“

Fast 20 Minuten lang war der Matchplan Kirchhofs aufgegangen. Da parierte
Nela Žužić tadellos, da nahm Jana Schaffrick die Halblinke Kerstin Foth aus dem Spiel, da eliminierte Alena Breiding Szimonetta Toepelt-Gera. Da harmonierten Diana Sabljak, die auf der Mitte geschickt den Takt vorgab, und Greta Kavaliauskaité im Mittelblock. Und Top-Torschützin Lea Neubrander wurde entnervt ausgewechselt.

Mit 8:5 führte die SG 09 nach einem Doppelschlag durch Breiding bis zu einer verhängnisvollen Aktion in der 20. Minute. Mariël Beugels rutschte weg, es kam zum Kontakt mit Sandra Kussmaul auf Rechtsaußen – und zur aus SG-Sicht fragwürdigen Roten Karte gegen die Niederländerin, die auf Linksaußen begonnen hatte.

Ein Schock, den Kirchhof nur scheinbar gut verdaute. Fünf Minuten später lagen die Löwinnen nach einem Treffer der formverbesserten Iva van der Linden mit 12:9 vorn, ehe alles gegen die Gäste lief. Zeitspiel wurde (viel) zu früh angezeigt, Stürmerfouls gepfiffen, die das Denk-Team umgekehrt als Siebenmeter sah, und Schritte, die nicht geahndet hatten. Das machte in Summe viel Frust auf die Unparteiischen.

Kirchhof steckte nie auf

Herrenberg nahm diesen Ball gerne auf und wurde stabiler. Bezahlt machte sich die Hereinnahme der quirligen Marie-Christine Beddies auf Halbrechts, die nicht zu kontrollieren war. Auch die Außen, zu denen sich nun Toepelt-Gera gesellte, trafen nach einem 6:0-Lauf zum 15:12 (31.) regelmäßig.

„Wir haben auf Außen nicht mehr so konsequent verteidigt“, wusste Denk um einen Schlüssel der Niederlage. Allerdings: Kirchhof gab nie auf. Über 17:19 durch Sandra Szary (42.), 20:23 (49.) und 26:28 (59.) jeweils durch die herausragende Breiding schnupperten die Gäste am Punktgewinn. Mehr war ihnen nicht vergönnt.

Kirchhof: Siggaard, Küllmer (ab 40.),
Žužić (bis 40.) - Breiding 7, Schaffrick 3, van der Linden 4, van de Wiel 1, Sabljak 6/1, Beugels 1, Szary 3, Kavaliauskaité 1, Borgolte.
SR: Kauth/Kolb.
Z: 345.
Siebenmeter: 5/5:1/2.
Zeitstrafen: 8:10-Minuten.
Rote Karte: Beugels (20.).


 

 

 

 

 


 

11.10.2019

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