.
Archiv Vorberichte/Spielberichte 2. Bundesliga

Vorberichte/Spielberichte Oberliga

.

 

>> LIVE TICKER

.


.

.

 

.

Mannschaft

.

Verein

.

Archiv Saison  ab 2006

.

Veranstaltungen

.

Sponsoren

.

Links

.


..

 


 

 


 

 


 

 


 

 


 

 


 

 


 


 

1
18.01.2020
21.02.2020
von Ralf Ohm
 

Kirchhof verpasst es sich abzusetzen - und kassiert 28:29-Niederlage

Kirchhofs Höhenflug unter dem neuen Trainer Gernot Weiss wurde beim 28:29 gegen Herrenberg jäh gestoppt. Am Ende kassierte der heimische Handball-Zweitligist die Quittung für zahlreiche vergebene Chancen in der ersten Hälfte.

Manche Sünden bestraft der Handballgott sofort, andere 40 Minuten später. Als die SG 09 Kirchhof sich so richtig freigespielt hatte und auf 11:7 (20.) davon gezogen war, schien gegen die SG H2Ku Herrenberg der erhoffte Befreiungsschlag im Abstiegskampf der 2. Handball-Bundesliga möglich. Zumal den Gästen gegen die 6:0-Deckung der Nordhessen in dieser Phase überhaupt nichts mehr einfiel: Der zuletzt so hochgelobte Rückraum abgemeldet und die Abschlüsse der Außen eine sichere Beute von Nela Zuzic.

Doch plötzlich blieben deren Paraden unveredelt. Die SG vergab zwei Tempogegenstöße, Sina Ritter und Jana Schaffrick scheiterten an Torfrau Waldenmeier - vertan die Chance, sich abzusetzen. Und eine Einladung für die „Kuties“ bis zur Pause auf 13:12 heranzukommen. „Konnte das gut gehen?“ unkten nicht wenige Kirchhofer Fans vor der zweiten Halbzeit. Es ging nicht gut. Beim 28:29 kassierten die Gastgeberinnen die erste Niederlage unter Trainer Weiss.

„Die Dinger mussten rein“, ärgerte sich Linksaußen Ritter über die vergebenen Möglichkeiten. Natürlich nicht der einzige Grund für diesen Rückschlag. „Uns fehlte nach dem Wechsel die Kompaktheit in der Deckung“, kritisierte Gernot Weiss. Hatte aber auch Verständnis dafür, „dass wir von den Gegnern immer besser gelesen werden.“ Denn: So nach und nach gelang es den Herrenbergerinnen, die gegnerische Deckung zu entzaubern. Zwar blieb die eigene Aufbaureihe blass, sorgte aber immerhin für genug Druck, um Räume in der Nahwurfzone zu schaffen. Davon profitierten Kreisläuferin Stefanie Schöneberg und Linksaußen Anka Bissel, die ihr Team auf die Siegerstraße warfen.

Alleinunterhalterin Diana Sabljak

Nach zwei von Diana Sabljak verwandelten Siebenmetern zum 18:15 (37.) sah es danach noch nicht aus. Allerdings war der Kirchhofer Positionsangriff allzu sehr auf seine Top-Torjägerin ausgelegt und daher auch ausrechenbar. „Ihr fehlte heute die Unterstützung“, bekannte der SG-Coach.

Erst in der Schlussphase taute die eingewechselte Greta Kavaliauskaite auf - zu spät, um noch für die Wende der Wende sorgen zu können. Die Gäste hatten sich mittlerweile auch dank mehrfacher Überzahl über 20:21 (46.) auf 23:26 (53.) absetzen können und trotzten der Kirchhofer Aufholjagd. Die blieb unvollendet, weil Kerstin Foth 31 Sekunden vor Schluss ihren dritten Siebenmeter sicher zum Vorentscheidenden 27:29 verwandelte.

Eine unglückliche Niederlage, die trotz des langen Atems des Gegners vermeidbar war. Weil die SG die Gunst der ersten 20 Minuten nicht zu nutzen wusste.

 


 

21.02.2020

<<<zurück

     

 
..