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von Sebastian Schmidt


Lichtblick Immelnkämper

SG 09 Kirchhof verliert in Berlin nach 9:6 noch mit 23:28

 



Diesmal war Berlin keine Reise wert. Nach drei (teils deutlichen) Siegen und einem Remis aus vier Partien in Folge unterlagen die Zweitliga-Handballerinnen der SG 09 Kirchhof bei Füchse Berlin mit 23:28 (11:13).


Ein Erfolg, der sechste in Serie, den die Gastgeberinnen als neuer Tabellenzweiter frenetisch feierten. Und ein Rückschlag, der aus Kirchhofer Sicht zu befürchten war. Trotz des jüngsten 34:24 gegen Werder Bremen, der folglich nicht als Befreiungsschlag herhalten kann.

„Wir haben alles versucht, aber es muss aktuell alles passen, um zu punkten. Und dafür hatten wir zu viele Fehlwürfe, waren zu statisch und hatten in der Deckung besonders auf den Halben keinen Körperkontakt“, betonte SG-Coach Christian Denk. Da konnten auch die erneut gut aufgelegte Torfrau Frederikke Siggaard und ihre ebenso überzeugende Kollegin Nela Zuzic (ab der 40. Minute) wenig helfen. Acht Siebenmeter kassierte Kirchhof und ließ daneben Spielmacherin Simona Kolosove sowie der Halblinken Anna Blödorn zu viel Raum.

Rechte Seite blieb erneut blass
24 Minuten lang legte die SG 09 dennoch eine Führung vor. Was viel Disziplin bei den Abschlüssen bedurfte, denn Torschützenkönigin Diana Sabljak wurde per Manndeckung rausgenommen. Dafür rückte die Unerfahrenste im Kader ins Rampenlicht. Lea Immelnkämper nämlich, die auf Linksaußen ihre ersten drei Chancen verwertete und maßgeblichen Anteil am 7:5 (13.) sowie mit geschickten Balleroberungen und Mut am 9:6 (17.) sowie 11:9 besaß (24.).

Allerdings fehlten Kirchhof erneut auf der rechten Seite und eben besonders in der Deckung Kräfte in Normalform. Da war Anouk van de Wiel erkrankt geschwächt und da leisteten sich Greta Kavaliauskaite sowie auf Außen Iva van der Linden und in den letzten zehn Minuten Andra Lucas massig Fahrkarten.



Fokus auf Kellerduell mit Nürtingen

Leichtes Spiel also für Berlin, das nach einem 4:0-Lauf zur Pause führte. Und den Vorsprung ausbaute. Nach dem 17:15 (37.) durch die Ex-Kirchhoferin Leona Svirakova ließen die Spreefüxxe nichts mehr anbrennen und gingen in der kampfbetonten Partie bis zum Schluss keinem Duell aus dem Weg.

„Wir haben keine Zeit, die Köpfe hängen zu lassen. Der Fokus liegt voll auf den nächsten Heimspielen“, sagte Denk. Nach einem spielfreien Wochenende steht der SG 09 das Kellerduell mit der TG Nürtingen (1. Dezember) und zwei Wochen später der nicht minder wichtige Vergleich mit dem HC Leipzig bevor. Bei diesen Partien ist auch Sina Ritter an Bord, die in Berlin angeschlagen zum Zuschauen verdammt war.

Berlin: Pagel 1, Krüger - Kolosove 7, Ansorge, Tolic, Kunde 2, Höbbel, Gouveia 5, Blödorn 1, Svirakova 4/2, Linke 1, Dekker 5/4, Förster 2, Eckhardt.

Kirchhof:Siggaard, Zuzic, Küllmer - Lucas, Breiding 3, Schaffrick 3, van der Linden 1, van de Wiel 2, Sabljak 6/2, Beugels 1, Kavaliauskaite 4, Immelnkämper 3.

SR:Gimmler/Rips.

Z:230.

Siebenmeter: 6/8:2/2.

Zeitstrafen:10:10-Minuten.

Rote Karten:Tolic (57.). Breiding (50., 3. Zeitstrafe).


 

16.11.2019

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