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20
.01.2020
von Sebastian Schmidt
 
Kirchhof-Abwehr viel zu löchrig

Kirchhof – Das 29:34 (11:16) gegen den HSV Solingen-Gräfrath ist der Tiefpunkt in dieser Saison für die SG 09 Kirchhof. Da die Gäste als siegloses Schlusslicht antraten und regelrecht zum Torwerfen eingeladen wurden.

Erschreckend geradezu, wie sich Rechtsaußen Iva van der Linden mehrfach in der Rückwärtsbewegung düpieren ließ. Alarmierend etwa, wie einfach insbesondere Torfrau Nela Zuzic mit leicht zu berechnenden Bällen von Rechtshänderin Laura Sosnierz von Rechtsaußen zu überwinden war und anschließend auch Frederikke Siggaard zu selten eine Hand an den Ball bekam. Bitter deshalb, dass mit Paula Küllmer die dritte Torfrau erkrankt das Bett hüten musste.

Löchrig wie nie der Mittelblock, so dass Leonie Heinrichs, Vanessa Brandt und Kreisläuferin Carina Senel nach Belieben zu Durchbrüchen kamen. Nur die Hacken sahen die Gastgeberinnen zudem von Tempogegenstoßspezialistin Franziska Penz, deren acht Treffer der Bestwert im Kellerduell waren. „Abwehr ist Einstellungssache. Und das hat einfach nicht gepasst“, klagte Coach Denk.

Und immer dann, wenn Kirchhof dran war, gab Solingen durch einen schnellen Treffer die passende Antwort. 14 Treffer gelangen allein den Außen Penz und Sosnierz. Häufig über den Gegenstoß, aber auch über die schnelle Mitte war der HSV erfolgreich. Auf der Gegenseite schloss Kirchhof durch van der Linden nach langem Pass von Siggaard und kluger Vorlagerung von Sina Ritter nur einen Konter zum 11:16 konsequent ab (30.).
Da passte es ins Bild, dass zur zweiten Halbzeit die Hallenuhr zunächst nicht lief und das Mikro von Hallensprecher Axel Hermann streikte.
Hoffnungen, auf eine mögliche Aufholjagd, machten sich die Gastgeberinnen nach der Pause selbst in Windeseile kaputt. Da scheiterte van der Linden in aussichtsreicher Position an der sicheren Torfrau Lorena Jackstadt (31.), da ließ sich Beugels im Angriff von Brandt den Ball stibitzen (32.).
So zogen die Rheinländerinnen über 19:13 (33.), 23:16 (41.) und 27:21 (47.) davon. „Ich fühle mit Kirchhof, weil ich weiß, wie frustrierend es ist, wenn man einfach nicht aus dem Loch kommt. Deswegen tut uns der Sieg so gut und wir haben noch eine ganze Halbserie vor uns“, sagte HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäler. Demgegenüber gibt Sina Ritter mit Blick auf das kommende Kellerduell am Samstag in Freiburg die Richtung für die SG 09 vor: „Wir dürfen einfach nicht aufgeben und müssen uns jetzt umso mehr den Hintern aufreißen.“ sbs 

 


 

20.01.2020

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