.
Archiv Vorberichte/Spielberichte 2. Bundesliga

Vorberichte/Spielberichte Oberliga

.

 

>> LIVE TICKER

.


.

.

 

.

Mannschaft

.

Verein

.

Archiv Saison  ab 2006

.

Veranstaltungen

.

Sponsoren

.

Links

.


..

 


 

 


 

 


 

 


 

 


 

 


 

 




 



26.10.2019
von
Ralf Ohm
 
2. Liga

Kirchhofer Talfahrt setzt sich auch in Rödertal fort

Die Talfahrt der SG 09 Kirchhof setzt sich fort. Beim 26:30 (12:13) beim HC Rödertal kassierten der heimische Handball-Zweitligist die sechste Niederlage in Folge, die sicherlich auch auf die angespannte Personalsituation der Denk-Schützlinge zurück zu führen ist.

„Ohne drei“ (Ritter, Bijan, Urbicht) liefen die Gäste ständig einem Rückstand hinterher, waren immerhin bis zum 17:16 (36.) dran, um dann nach drei Gegentoren in Folge vorentscheidend zurück zu fallen (20:16 nach 43 Minuten). Immerhin: Die Moral war intakt. Die Mannschaft kämpfte verbissen, war dann aber nach einem erneuten Zwischenspurt der Rödertalerinnen (vom 24:20 zum 27:20) endgültig geschlagen (51.).

„Wir haben heute spielerisch und taktisch nicht unsere beste Leistung abgerufen“, bekannte ein enttäuschter Christian Denk. Der war bereits nach zehn Minuten zu einer Umstellung in der Deckung gezwungen, die deren Sicherheit alles andere als förderlich war. Die einzige SG-Kreisläuferin, Jana Schaffrick, hatte bis dahin schon zwei Zeitstrafen kassiert und wurde danach in der Abwehr sicherheitshalber nicht mehr eingesetzt. Um das zu kompensieren ordnete der Kirchhofer Coach eine enge Deckung für die litauische Nationalspielerin Brigita Ivanauskaite an.

Darauf waren die Gastgeberinnen offensichtlich eingestellt, nutzten den sich bietenden Raum und kamen insbesondere über ihre starke rechte Seite mit Julia Mauksch (4 Tore), Ann-Catrin Höbbel (8/3) und Meret Ossenkopp (5) zum Torerfolg.

Im Kirchhofer Angriff lastete dagegen fast die gesamte Verantwortung auf Diana Sabljak, die alles versuchte, um den Glauben an ein dringend notwendiges Erfolgserlebnis beim ehemaligen Erstligisten aufrecht zu erhalten. Aber dabei kaum Unterstützung erfuhr. Alena Breiding hatte zu viele Fehlversuche, Anouk de Wiel traute sich nach ihrer schweren Verletzung noch nicht so richtig und die frühzeitig eingewechselte Greta Kavaliauskaite, gerade erst von einer Oberschenkelzerrung genesen, konnte aus dem Rückraum auch keine Akzente setzen. Dazu kam ein statisches Positionsspiel. „Wir haben das Spiel nicht breit genug gemacht, um über die Nahwurfzone zum Erfolg zu kommen“, bemängelte der SG-Coach.

Damit ist die Freude auf den Deutschen Meister SG BBM Bietigheim, der im DHB-Pokal-Achtelfinale am kommenden Mittwoch bei der SG gastiert, doch etwas getrübt. „Im Moment haben wir andere Sorgen“, gesteht Christian Denk. Der denkt dabei auch schon an das nächste Heimspiel gegen Werder Bremen (9.11), wenn für sein Team unbedingt der zweite Saisonsieg her muss.

 


 

26.10.2019

<<<zurück

     

 
..