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15.12.2019
von Marcel Glaser

 
Kirchhof nach 23:27-Niederlage gegen Leipzig tief im Abstiegskampf

Aus dem ersehnten vierten Saisonsieg wurde nichts. Stattdessen steckt Handball-Zweitligist SG 09 Kirchhof nach der 23:27-Heimniederlage gegen Leipzig tiefer denn je im Abstiegskampf.

Nichts rührte sich mehr bei den Zweitliga-Handballerinnen der SG 09 Kirchhof. Während die Spielerinnen des HC Leipzig ausgelassen feierten, stand den Gastgeberinnen das Entsetzen und die Ratlosigkeit ins Gesicht geschrieben. Weil sie wussten, was die 23:27 (12:13)-Niederlage gegen die Sächsinnen bedeutet: In der Rückrunde geht es für die Grün-Weißen um nichts anderes als den Klassenerhalt.

„Wir stecken jetzt tief unten drin“, gab SG-Trainer Denk unumwunden zu. Seine Mannschaft schien dieser Situation nicht gewachsen. Von Beginn an wirkte Kirchhof im Angriff gehemmt und zu verkrampft, fehlte die Durchschlagskraft. „Wir waren total verunsichert“, bekannte Christian Denk.

Kurioserweise besserte sich die Offensivleistung in Unterzahlsituationen, weil dann Sina Ritter vom linken Flügel in den Rückraum rückte und mit ihrer Explosivität und Dynamik für mehr Torgefahr sorgte. Vom Punkt hatte die Linksaußen beim 7:6 (19.) für die erste Führung der Denk-Sieben gesorgt. Auch Greta Kavaliauskaite taute langsam auf und übernahm neben Diana Sabljak mehr Verantwortung.

SG-Angriff in Überzahl schwach

„Wir haben super gekämpft, aber Kleinigkeiten haben heute den Unterschied ausgemacht“, fand Rückraumspielerin Anouk van de Wiel. So verlor die SG fast jede Überzahlsituation. Selbst als Leipzigs Linkshänderin Christin Conrad nach einem Foul an Ritter die Rote Karte sah und Kirchhof beim 11:10 (28.) mit 6:3 in Überzahl agierte, konnte das Team diesen Vorteil nicht nutzen. Im Gegenteil, Leipzig konterte gar zum 13:11 (30.). „Wir sind nach der Roten Karte noch enger zusammengerückt“, erklärte Jacob Dietrich.

Zugleich lobte der HCL-Coach die starke Defensivleistung seiner Sieben: „Kirchhof hat im Rückraum eine enorme Qualität, aber wir waren sehr gut darauf eingestellt.“ Ebenso nach Wiederanpfiff. Dass die Löwinnen nur selten ein Mittel gegen Leipzigs Deckung fanden, hatte aber auch damit zu tun, dass ihr Angriffsspiel allein vom Rückraum getragen wurde und damit (zu) leicht auszurechnen war.

Nach Sabljaks Treffer zum 20:19 (48.) war der ersehnte vierte Saisonsieg zum letzten Mal in Sicht, denn danach übernahm der Ex-Meister gegen die immer nervöser agierende SG das Kommando. Anstatt einen Vorsprung herauszuwerfen produzierte Kirchhof technische Fehler. Und HCL-Spielmacherin Emily Theilig traf im Gegenzug per Doppelschlag zum 24:21 (57.) - die Vorentscheidung.



 


 

15.12.2019

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