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20.09.2019
von
Sebastian Schmidt

 


 

Kirchhofs  Torfrau Paula Küllmer Hoffnungsträgerin gegen Wuppertal


Nachdem die SG 09 Kirchhof erst vor drei Wochen im DHB-Pokal mit 32:28 gegen die Handballgirls aus Nordrhein-Westfalen die Oberhand behielt, gilt es nun für beide in der 2. Bundesliga (Sa. 18 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen).

Ein richtungsweisendes Spiel. Denn während Wuppertal bislang alle drei Pflichtspiele verloren hat, gilt es für die SG 09 eine Reaktion zu zeigen auf die besonders in der zweiten Halbzeit schwache Leistung beim 26:33 in Waiblingen. Immerhin ist es der Vergleich zweier gut besetzter Kader mit der Qualität jeweils für die Top Sechs der Liga. Oder wie es TVB-Trainerin Dagmara Kowalska charmant formuliert: „Wir wollen zu den besten 20 Mannschaften in Deutschland gehören.“

Das Pokalspiel ist in beiden Lagern indes kein Thema mehr. Zum einen, weil für beide die Liga bedeutend wichtiger ist und keine Experimente mehr gemacht werden. Zum anderen, weil sich das Personal total ändert. Vor drei Wochen war Wuppertal ersatzgeschwächt, jetzt sind alle Stammkräfte an Bord, wenn auch teilweise mit Rückständen nach Verletzungspausen. Zudem verstärkt laut Kowalska zu 90 Prozent Rückraumkraft Annefleur Bruggeman, die mit Zweitspielrecht von Bayer Leverkusen ausgestattet ist, den TVB.

Anouk de Wiel vor Einsatz
„Wir wissen, dass wir gewinnen müssen. Das ist für uns kein Druck, sondern unser Anspruch“, betont SG-Coach Christian Denk selbstbewusst und hat seinerseits ebenfalls mehr Optionen als vor drei Wochen. Spannend wird etwa die Besetzung im Tor. Denn nicht nur Nela
Žužić oder Frederikke Siggaard könnten beginnen, auch Paula Küllmer ist eine heiße Kandidatin. „Auf Paula ist immer Verlass“, betont Denk. Das unterstrich das Eigengewächs beim Auftaktsieg des Juniorteams, das der Trainer der Zweitliga-Mannschaft aushilfsweise für seinen gesperrten Bruder Martin betreute. Ein Vorteil für Küllmer: Sie hat Wuppertal drauf. Vor zwei Jahren sicherten ihre Paraden in der Endphase beim 25:25 auswärts den ersten Punkt nach dem Wiederaufstieg.
 


 

Gleich vier Kandidatinnen bewerben sich um den Mittelblock. „Hier müssen wir wieder viel aggressiver sein und agieren, statt reagieren“, fordert Denk. Neben Diana Sabljak, Greta Kavaliauskaité und Alena Breidung, die im Pokal am Ende den Ein-Frau-Mittelblock gab, steht jetzt Anouk van de Wiel bereit. „Es wird von Einheit zu Einheit besser. Sie braucht Spielpraxis und die bekommt sie auch“, betont der Coach.

Die frühere holländische Nationalspielerin hatte in Waiblingen erste Einsatzzeiten in der Deckung und am Schluss auch kurz im Angriff. Allerdings lief es in dieser Phase gerade gar nicht. Das muss am Samstag besser werden, um Wuppertal erneut zu bezwingen.

 

 

 


 

20.09.2019

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