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18.10.2019
von
Ralf Ohm

 



2. Bundesliga

Kirchhof verliert nach 17:15-Führung noch
mit 22:27 gegen den Tabellenführer


Melsungen – Der Favorit wankte, aber er fiel. Mit 22:27 (11:11) musste sich die ersatzgeschwächte SG 09 Kirchhof dem SV Halle-Neustadt, Tabellenführer der 2. Handball-Bundesliga, beugen.

Am Ende war es standesgemäß, zwischendurch roch es nach einer Überraschung. Also durfte sich der Außenseiter, die SG 09 Kirchhof, die offensichtliche Erleichterung des Favoriten, des SV Union Halle-Neustadt, durchaus als seinen Verdienst anrechnen. Ging aber schließlich bei der 22:27 (11:11)-Niederlage gegen den Tabellenführer erwartungsgemäß leer aus.

„Wir haben alles versucht“, konnte SG-Trainer Denk mit Fug und Recht von sich und seiner Mannschaft behaupten. Einem Mini-Kader, nachdem kurzfristig auch noch Sandra Szary und Greta Kavaliauskaite ausgefallen waren. Machte sechs Feldspielerinnen plus Lea Immelnkämper und Lea Günther aus dem Juniorenteam. Die sich aber dank der taktischen Umtriebigkeit aus der anfänglichen der Umklammerung der knochenharten und höchst beweglichen 3:2:1-Deckung des Gegners befreien konnten.

Nach Heimburgs Treffer zum 4:7 (17.) waren Lösungen gefragt, um nicht vom Tempogegenstoßexpress des Gastes überfahren zu werden. Christian Denk hatte sie: Mariel Beugels von Linksaußen auf die Mitte, damit Diana Sabljak ihre Abschlussqualitäten aus dem linken Rückraum zumindest andeuten konnte, Linkshänderin Anouk van de Wiel als zweite Kreisläuferin. Spätestens als die Holländerin zum 8:8 traf (23.), war der Bann in Kirchhofs Offensive gebrochen, hatte die zu Beginn bärenstarke SV-Torfrau Gudelj etwas von ihrem Schrecken verloren, ging sogar das Risiko mit der siebten Feldspielerin auf. Das galt auch für den Kniff, mit Saskia Lang und Sophie Lütke in der eigenen Deckung gleich zwei Gästespielerinnen rauszunehmen.

SG-Taktik ging 40 Minuten auf

„Unsere Taktik ist aufgegangen freute sich der SG-Coach. Umso mehr als seine Mannschaft nach dem Wechsel sogar das Kommando übernahm. Jana Schaffrick und Lea Immelnkämper sorgten direkt nach Wiederanpfiff für einen Zwei-Tore-Vorsprung (13:11), den die SG bis zum 17:15 durch Spielmacherin Beugels verteidigte (40.)

Dann konterten die Ostdeutschen in Überzahl zum 17:18 (43.). Dann folgten laut Denk „fünf ärgerliche Minuten, in denen wir im Angriff die Übersicht verloren“. Das spiegelte sich in brotlosen Einzelaktionen, überhasteten Abschlüssen und einer Parade nach der anderen der eingewechselten Isabel Critian Figueira de Gois wieder, die damit zur „Matchwinnerin“ (Denk) ihrer Mannschaft avancierte. Die konnte sich dadurch wieder auf ihre größte Stärke, die erste und zweite Welle, besinnen und auf 18:22 (49.) davon ziehen.

Darauf hatten die tapferen Gastgeberinnen keine Antwort mehr. „Uns fehlte in der Schlussphase einfach die Kraft“, bekannte Anouk van de Wiel, die selbst - zum ersten Mal in der laufenden Saison und nach ihrer schweren Verletzung - fast 60 Minuten durchspielte. Durchaus eine gute Nachricht neben den vielen schlechten, die das (fast schon) letzte Aufgebot aber nicht von einer guten Leistung abhalten konnten.

 


 

18.10.2019

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