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18.01.2020
07.02.2020
von Ralf Ohm
 

Kirchhofer Wende nachhaltig?

Weiss-Team bei angeschlagenem
TVB Wuppertal vor schwerer Aufgabe


Kirchhof – Zwei Spiele, zwei Siege: Gernot Weiss hat als neuer Trainer den Schalter beim heimischen Handball-Zweitligisten eindrucksvoll umgelegt. Besonders beim 32:24-Erfolg gegen Waiblingen war die zuvor verunsicherte und verzagende Mannschaft nicht wieder zu erkennen. Bleibt auch im Hinblick auf die keineswegs gebannte Abstiegsgefahr die Frage, ob diese Wende nachhaltig ist. Die Antwort wird der SG-Auftritt im kommenden Spiel gegen den TVB Wuppertal geben (Sa. 18.45).
„Der Druck ist für uns größer und die Aufgabe mindestens genauso schwer wie gegen Waiblingen“, sagt Trainer Weiss vor dem Kellerduell beim punktgleichen Tabellendreizehnten. Der größere Druck leitet sich nicht nur aus der wegweisenden Bedeutung der Partie ab, sondern auch aus der „hohen Qualität“ (Weiss) des Gegners.
Der allerdings, trotz eines Klasse-Rückraums mit den stets druckvollen Ramona Ruthenbeck und Luisa Knippert, trotz der nach ihrer Verletzung immer stärker auftretenden Linkshänderin Melina Fabisch und trotz der erfahrenen Anna-Lena Tomlik - im Mittelblock und am Kreis eine Bank - schwächelt. Die letzten fünf Spiele haben die Wuppertalerinnen, die wohl auf Neuzugang Annefleur Bruggeman (Zweitspielrecht Bayer Leverkusen) verzichten müssen, verloren. Auch nach der Entlassung von Dagmara Kowalska (nach der 20:32-Niederlage gegen Waiblingen), für die bis zum Saisonende die langjährige Kreisläuferin Sabine Nückel (35) übernimmt, sind die Ergebnisse nicht besser geworden.
Aber die Leistungen. Bei Tabellenführer Union Halle-Neustadt agierten die Westdeutschen 45 Minuten (20:20) auf Augenhöhe, um in der Schlussphase heftigst einzubrechen (23:31). Es fehlt die Stabilität, denn beim Tabellenvierten der letzten Saison geht die Angst um, so dass TVB-Geschäftsführer Norbert Koch die kommende Partie gegen Kirchhof bewusst tiefer hängt: „Nein, ein Schlüsselspiel ist das nicht. Wir haben danach noch genug Möglichkeiten, die zum Klassenerhalt nötigen Punkte zu holen.“
Trotzdem wartet er sehnsüchtig auf den Trainereffekt, den ihm der kommende Gast voraus hat. Und den dieser - mit dem zuletzt siegreichen Kader - unbedingt bestätigen will. ohm

 

 


 

02.02.2020

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