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15.11.19 08:30
von Sebastian Schmidt


Wiedersehen mit Svirakova
Gelingt SG 09 Kirchhof der fünfte Coup in Berlin?

 
Der Anfang ist gemacht. Der erste Schritt aus dem Tabellenkeller der 2.Handball-Bundesliga. Das 34:24 gegen den SV Werder Bremen, dem ein weiterer Sieg im kommenden Heimspiel am 1. Dezember gegen die TG Nürtingen folgen muss.

Zwischen den beiden Vergleichen mit unmittelbaren Kontrahenten hat die SG 09 Kirchhof am Samstag (19.30 Uhr) mit den Berliner Füchsen ein ganz anderes Kaliber vor der Brust.

„In Berlin haben die Neuzugänge voll eingeschlagen. Das Team ist auf einer Euphoriewelle“, betont SG-Coach Christian Denk. Das fängt beim Tabellendritten im Tor an. Da ist nun Chantal Pagel die Nummer eins. Eine 22-Jährige, die von Valur Reykjavik aus Island kam und zuvor beim SVG Celle Erstliga-Erfahrung sammelte. Ganz stark ist auch Bo Dekker, das 20-jährige Kraftpaket aus den Niederlanden, die mit 33 Treffern auf Anhieb zu den torgefährlichsten Kreisläuferinnen der Klasse zählt.

Fünf Siege in Serie mit Trainerin Müller


Während die portugiesischen Nationalspielerin Monica Soares das Spiel wegen einer Schulterverletzung noch nicht lenken konnte, ist ihre Landsfrau Anais Gouveia auf Rechtsaußen die Dritte Neue im Bunde in der Berliner Stammformation. Nummer vier kam aus Kirchhof. Leona Svirakova, die 28-jährige Tschechin.

„Ich spiele jetzt mehr und habe dadurch mehr Mut. Wir wollen weiter oben mitspielen und finden im Spiel immer Lösungen“, sagt die Linkshänderin. Das ist auch ein Lob an die neue Trainerin. WM-Torschützenkönigin Susann Müller nämlich, die den letztjährigen Tabellenzwölften bei ihrer ersten Trainerstelle von Paulo Costa vor dem zweiten Spieltag (22:28 gegen Nord Harrislee) übernahm – und anschließend fünf Siege in Folge feierte.

Kein Wunder, dass Christian Denk betont, dass „wir in Berlin klarer Außenseiter sind.“ Verbunden allerdings mit guten Erinnerungen, denn nirgendwo punktet die SG 09 in der 2. Liga so konstant wie in der Hauptstadt. Drei Siege und ein Remis holte Kirchhof in vier Spielen seit 2013 in der Sporthalle Charlottenburg.




Chancen bei Ritter weiter 50:50


Ein fünfter Coup in Berlin käme einem Befreiungsschlag gleich. Richten sollen es in erster Linie diejenigen, die gegen Bremen überzeugten. Beim Personal ist maximal eine Änderung zu erwarten. Und selbst da beziffert Denk die Chancen weiter lediglich auf 50:50. Sina Ritter ist zwar nach ihrem Fingerbruch am Dienstag wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, jedoch möchte der Coach mit Blick auf die gesamte Saison „kein Risiko eingehen.“ Möglich also, dass Lea Immelnkämper erneut auf Linksaußen beginnt. Die 20-Jährige, die gerade in der 2. Bundesliga ihre ersten Schritte geht.

 


 

16.11.2019

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