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18.01.2020
18.01.2020
von Sebastian Schmidt
 

Kellerduell gegen Solingen am Samstag

Funke soll überspringen: SG 09 Kirchhof will wieder gewinnen

Die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof wissen, was die Stunde geschlagen. Um die Bedeutung der Zweitliga-Partie gegen den HSV Solingen-Gräfrath (Sa. 18 Uhr, Stadtsporthalle).

Wie wichtig der vierte Heimsieg dieser Saison wäre als Reaktion auf zuletzt vier schwache Vorstellungen mit vier Niederlagen. „Der Glaube an unsere Stärken ist jetzt am wichtigsten. Wir müssen uns gegenseitig pushen, damit der Funke überspringt“, betont Sina Ritter.
Die Kapitänin nimmt ausdrücklich jeden aus und um die Mannschaft sowie die Fans mit ins Boot. Und hält sich nicht lange mit Gedanken an die jüngsten Rückschläge auf. „Wir arbeiten hart, um zu zeigen, dass wir es besser können“, sagt die Linksaußen mit Händchen für den Rückraum.

Spielerinnen sprachen sich nach Niederlage aus
Zur Vorbereitung war indes eine andere Nachbereitung angesagt. Trainer Christian Denk ersparte seiner Mannschaft die Bilder vom 19:30 in Harrislee. Stattdessen ließ er die Spielerinnen reden. Sich Aussprechen darüber, was seit Wochen schief läuft. Warum sich technische Aussetzer, ungünstige Abschlüsse und Lücken in der Deckung häuften. Wieso die Gegner gedankenschneller waren.

„Die Spielzüge sind ja klar. Wir müssen diese vernünftig durchziehen und uns über Pass-Sicherheit Selbstbewusstsein zurückzuholen“, sagt Ritter, die weiter mit Tape spielt, aber nicht mehr von ihrem Fingerbruch beeinträchtigt wird. Dennoch können nicht alle helfen, für einen möglichen Wendepunkt zum Abschluss der Hinrunde zu kämpfen. Anouk van de Wiel hat sich die Plantarfaszie gezerrt und muss wegen Schmerzen an der Fußsohle eine Woche aussetzen.

Die Spielerinnen kämpfen um die Plätze

Somit wird es spannend, wer neben Diana Sabljak im Mittelblock und im Rückraum aufläuft. Sabljak ist gesetzt – und eine Option für alle drei Positionen. Alena Breiding bietet sich für Halblinks an, Greta Kavaliauskaite für Halbrechts. Auf der Mitte könnte neben Mariel Beugels, die am Mittwoch ihren 22. Geburtstag feierte, auch Sina Ritter wirbeln. Dann würde Lea Immelnkämper auf Linksaußen beginnen.

Viele Gedankenspiele, die Trainer Christian Denk umtreiben. Sicher ist nur, dass er Varianten benötigt gegen das Schlusslicht, das vor einer Woche beim 30:30 nach 26:19-Führung gegen Herrenberg seinen ersten Zähler in einem Zweitliga-Heimspiel überhaupt holte. „Für uns ist das ein gewonnener Punkt, der uns Auftrieb gibt für Kirchhof“, sagt HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäler. Die Gäste aus dem Bergischen Land reisen übrigens ohne Sharelle Maarse an. Die Niederländerin ist schwanger.

Trainer Denk glaubt an sein Team
Allerdings ist der Gegner aktuell für Kirchhof ohnehin zweitrangig. Was zählt ist allein „die Blockade zu lösen, die wir derzeit mit uns herumtragen“ (Zitat Trainer Denk). Das Vertrauen in sein Team ist ungebrochen. Mit Blick auf Tabelle und Erwartungen relativiert der 36-Jährige: „Wir sind nicht so gut, wie viele uns sehen. Wir sind aber auch längst nicht so schlecht, wie wir von den Punkten her da stehen.“





 


 

17.01.2020

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