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18.01.2020
22.02.2020
von Ralf Ohm
 

Kirchhof-Gegner Herrenberg ist auf sechs Positionen hochkarätig neu besetzt

Das wird eine schwierige Aufgabe für den immer noch abstiegsgefährdeten Handball-Zweitligisten SG 09 Kirchhof: Gegner Herrenberg hat sich mittlerweile gefangen und strotzt vor Selbstvertrauen.

Auf (fast) jeder Position eine neue Spielerin: Diesen personellen Schnitt hat die SG H2KU Herrenberg hinter sich. Viel Integrationsarbeit also für Trainer Leibssle, die mittlerweile beim baden-württembergischen Handball-Zweitligisten Früchte trägt. Der tritt mit dem Rückenwind eines 35:29-Erfolgs gegen Tabellenführer Halle-Neustadt bei der SG 09 Kirchhof (heute 18 Uhr Stadtsporthalle Melsungen.) an.

Der Trainer

Mike Leibssle ist im zweiten Jahr bei den „Kuties“ und hat schon für das dritte verlängert. In der „Wackelsaison“ 2018/2019 führte der 39-Jährige den Rumpfkader der SG auf den siebten Platz. In der laufenden Spielzeit kann er personell aus dem Vollen schöpfen.

Der Kader

Fünf Spielerinnen gingen und sechs kamen. Und die waren so gut, dass bis auf den linken Rückraum, wo die ehemalige U 18-Nationalspielerin Lea Neubrander gesetzt ist, alle Positionen (u.a. mit drei Bundesliga-Spielerinnen des insolventen TV Nellingen) neu besetzt wurden.

Das Saisonziel

Eher zurückhaltend. Laut dem SG-Coach stehe in dieser Saison die Integration der Neuzugänge im Vordergrund. Mit diesen gelte es, sich im „gesicherten Mittelfeld“ zu etablieren.

Die Aufstellung

Im Tor ist die Ex-Nellingerin Laura Waldenmaier die Nummer eins. Das neue Flügelduo bilden Anika Bissel (HC Erlangen) und Saskia Hiller (TSV Wolfschlugen). Allerdings weichen die Halblinke Lea Neubrander und die Halbrechte Szimonetta Toepelt-Gera (von Nellingen) auch schon mal nach außen aus. Zum bärenstarken Herrenberger Rückraum gehören weiterhin Kerstin Foth (l.) und Marie-Christine Beddies (r.) sowie auf der Mitte Carolin Tuc und Sarka Marcikova (von Nellingen). Am Kreis teilen sich Stefanie Schöneberg (von Nellingen) und Aylin Bok die Spielanteile.

Die Form

Ansteigend. Aus den letzten vier Spielen holte Herrenberg 4:4-Punkte, davor gab‘s in sechs Spielen nur einen Zähler , dem bisher einzigen Durchhänger der Mannschaft. „Die Form ist wieder da“, freut sich der B-Lizenz-Inhaber.

 


 

22.02.2020

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