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10.01.2020
10.01.2020
von
Sebastian Schmidt
 
2. Bundesliga:

Vor Spiel in Harrislee: SG 09 Kirchhof sucht Ruhe in der Krise

Die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof durchleben sportlich schwierige Zeiten. Nach zehn Niederlagen aus 13 Spielen in der 2. Bundesliga liegen die Grün-Weißen auf einem Abstiegsplatz.

Vor der Partie beim TSV Nord-Harrislee (Sa. 17 Uhr) haben sich die Verantwortlichen des Traditionsvereins vor allem eines verordnet: Ruhe in der Krise. „Die Tabelle lügt nicht. Aber wir bleiben als Team geschlossen und stehen zu 100 Prozent auch hinter unserem Trainer“, erklärt SG-Managerin Renate Denk, die vom zweitliga-tauglichen Potenzial der Mannschaft weiterhin überzeugt ist. Daran ändert auch die alarmierend schwache Leistung beim 19:33 bei den HL Buchholz 08-Rosengarten nichts. Ansonsten herrscht allerdings bis auf Weiteres Auskunftssperre bei Coach Christian Denk und seinen Spielerinnen.

Da kam das dreitägige Handball-Camp mit über 65 Talenten gelegen. Etwa für Diana Sabljak, Nela Zuzic, Paula Küllmer und Mariel Beugels, die gemeinsam mit Christian Denk den Nachwuchs betreuten. Strahlende Kinderaugen als Ansporn für die kommenden Aufgaben.

Beginnend am Samstag mit der längsten Auswärtsreise der Saison an die dänische Grenze. Nach Harrislee, wo es seit 2012 in drei Begegnungen drei Niederlagen setzte. Zudem haben sich die Gastgeberinnen aktuell ein Polster von acht Punkten Vorsprung erarbeitet. Ein Hoffnungsschimmer, dass der letzte Vergleich in Melsungen am 17. April 2019 mit 36:29 an die SG 09 ging.

Harrislee ärgert Thüringer HC im Pokal

Seitdem hat sich bei dem Team aus Schleswig-Holstein einiges getan. Ein Verjüngungsprozess nämlich, bei dem Trainer Herluf „Shorty“ Linde sein Licht unter den Scheffel stellt. „Für uns ist es im Umkreis von 300 Kilometern schwierig, Talente zu finden, die 2. Liga spielen wollen und können. Auf diesem Niveau gibt es wenig Platz zu experimentieren“, betont der erfahrene Coach. Madita Karlotta Jeß etwa holte der TSV aus der fünftklassigen Schleswig-Holstein-Liga vom TSV Alt Duvenstedt. Eine 17-Jährige, die im Rückraum überall wirken kann, und bereits 46 Tore erzielte. Hinzu kommen die Eigengewächse Mathilda Pleger (16 Jahre, 25 Tore) und Lotta Heider (17/35). Macht in Summe 106 der 366 Treffer von den Jüngsten der Nordfrauen.

Trainer Linde geht "schweren Herzens"

Doch so stolz die Schleswig-Holsteinerinnen diese Entwicklung macht, so sehr ist dieser Segen auch ein Fluch: „Wir haben, was in diesem Alter normal ist, einiges an Schwankungen gehabt und profitieren von unserem überaus gelungenen Start“, relativiert „Shorty“ Linde. Denn nach 8:2-Punkten zu Beginn setzte es vier Niederlagen in fünf Spielen. Immerhin gelang zum Jahresauftakt ein 26:20 gegen den überraschen starken TuS Lintfort.

Zur Vorbereitung auf Kirchhof war DHB-Pokal angesagt. Den Tabellenvierten der 1. Liga, Thüringer HC, ärgerten die Nordfrauen am Mittwoch 46 Minuten lang bis zum 22:24, ehe sich der turmhohe Favorit mit 34:26 behauptete. „Wir müssen wieder die Kurve kriegen“, betont Linde, der seinen Posten in Harrislee zum Saisonende „schweren Herzens“ räumen wird – und nur allzu gern mit dem Klassenerhalt in der Tasche gehen würde.

 


 

10.01.2020

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