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18.09.2020
von Ralf Ohm



2. Liga Auch Solingen startete mit zwei Siegen - Weiss: wir müssen uns steigern


Kirchhof/Solingen - Wenn am dritten Spieltag der 2. Handball-Bundesliga zwei Teams aufeinander treffen, die die beiden ersten Partien gewonnen haben, hat das Duell (So. 15 Uhr Klingenhalle) einen Hauch von Spitzenspiel. Die Beteiligten wollen davon nichts wissen. „Nein, nein“, betont Kerstin Reckenthäler, Trainerin des HSV Solingen-Gräfrath, „für uns geht es weiterhin um den elften Platz und damit allein um den Klassenerhalt.“ Und ihr Kirchhofer Kollege Gernot Weiss spricht ganz demütig von „zwei Siegen gegen den Abstieg“, um erst gar keine Euphorie rund um seine junge, neuformierte Mannschaft aufkommen zu lassen.

Derlei Zurückhaltung hat ihre Gründe. Die HSV-Trainerin hatte die Westdeutschen zwar 2019 in die 2. Liga geführt, doch diese entpuppte sich noch als eine Nummer zu groß. Mit nur neun Punkten auf der Habenseite war der Neuling Schlusslicht bei Saisonabbruch, der diesen vor dem Abstieg rettete. Das muss indes eine lehrreiche Erfahrung gewesen sein, denn seitdem hat die Ex-Nationalspielerin ihr Team komplett umgekrempelt.



„Schnell, druckvoll, selbstsicher und fast fehlerlos“, lautet das Weiss-Urteil über die Gastgeber, die Bremen über 8:1, 14:3 bis zum 24:11 (Endstand 31:22) glatt an die Wand spielten. „Wir sind reifer geworden“, erklärt Kerstin Reckenthäler diese Metamorphose nur unzureichend. Klar sind mit Torfrau Natasche Krückemeier, Talent Luca Tesche (von Bayer Leverkusen), der abwehrstarken Cassandra Nafack (Buchholz-Rosengarten) , Lara Karathanassis (vom Drittligisten (TSV Bonn) sowie die allerdings verletzte Linkshänderin Melina Fabisch (von Wuppertal) Spielerinnen gekommen, „die uns gleich weiterhelfen“ (Reckenthäler). Allerdings: die Leistungsträgerinnen wie Vanessa Bandt und Mandy Reinarz (beide Rückraum) sind bekannte Gesichter.

Auch die Kirchhofer Spielerinnen staunten beim Videostudium nicht schlecht, was aus dem Abstiegskandidat der letzten Saison geworden ist. „Trotzdem wollen wir unsere kleine Erfolgsserie fortsetzen“, sagt Rückramspielerin Greta Kavaliauskaite. Schließlich sei auch ihre Mannschaft „richtig gut drauf“. Mannschaftskameradin Jana Schaffrick warnt davor „nicht zu überdrehen“. Die Kreisläuferin, die mit ihren Sperren vorzüglich für ihre Nebenleute arbeitete. Was ihr bei einer erneuten engen Deckung für die wurfgewaltige Klara Schlegel wieder blühen könnte.

Darauf hat Gernot Weiss seine Schützlinge taktisch vorbereitet. Sein Hauptaugenmerk allerdings darauf gelegt, vor einem bärenstarken Gegner zu warnen. Die Konsequenz: „Wir werden uns trotz der zwei Siege steigern müssen, um in Solingen zu bestehen.“



 


17.09.2020

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