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18.01.2020
03.07.2020
von Ralf Ohm
 

Der neue Trainer ist der alte

SG 09 KIRCHHOF - Gernot Weiss macht noch ein Jahr weiter

Kirchhof - Gestern hat Handball-Zweitligist SG 09 Kirchhof das Training wieder aufgenommen. Und genau rechtzeitig, nämlich ebenfalls gestern, auch die Trainerfrage geklärt. Der neue Coach ist der alte. Und ein altbekannter.

Eigentlich sah Gernot Weiss seine Mission bei der SG 09 Kirchhof erfüllt, als der A-Lizenz-Inhaber in der letzten Saison für den zurück getretenen Christian Denk eingesprungen war, ein völlig verunsichertes Team wieder aufgebaut und dank 9:5-Punkten aus sieben Spielen noch auf den 12. Platz geführt hatte - um sich nach der abgebrochenen Saison postwendend als Trainer wieder zurück zu ziehen: „Ich war eigentlich schon in Handballrente.“.

Doch nun ist aus der Übergangs- eine vorläufige Dauerlösung geworden, denn der 54-Jährige hat dem beharrlichen Werben der Kirchhofer Verantwortlichen nachgegeben und wird die SG zumindest in der kommenden Saison weiter trainieren. Die „Hartnäckigkeit“ von SG-Leiterin Renate Denk ließ ihn „weich werden.“

Gezögert hat der erfahrene Coach wegen seiner enormen beruflichen Beanspruchung (Weiss ist Inhaber einer Physiotherapie-Praxis). Und weil nun, so seine Befürchtung, „mein Privatleben doch wieder zu kurz kommt.“ Immerhin bekommt er Unterstützung von Junioren-Trainer Martin Denk, der hin und wieder auch ganz für seinen „neuen“ Chef einspringen muss.

Zugesagt hat der Melsunger, weil sein Herz für den Verein -- Gernot Weiss war bereits vom 2002 bis Februar 2006 und von März 2012 bis 2014 für die SG tätig, die er 2004 in die 1. und 2012 in die 2. Bundesliga führte - und für den Handball schlägt. Kirchhof hat nun ein Jahr mehr Zeit, um die Trainerfrage in der nahen Zukunft befriedigend zu lösen.

Und der ehemalige Bundesliga-Spieler kann auf die guten Erfahrungen bauen, die er in der letzten Spielzeit als Feuerwehrmann gemacht hat. Die Mannschaft ist ihm gefolgt und hat den Schalter noch rechtzeitig umlegen können. „Es hat Spaß gemacht. Die Zusammenarbeit mit der Mannschaft war richtig gut“, blickt der SG-Coach auf ein erfolgreiches und harmonisches Engagement zurück.

Allerdings steht der neue Kader angesichts von sieben Abgängen vor einem Umbruch. Besonders schmerzt das Karriereende von Sina Ritter. „Ihre Qualität wird ganz schwer zu kompensieren sein“, weiß Gernot Weiss.

Mit Paulina Harer (Kreis), Zerin Özerlik (Linksaußen), Katharina Hufschmidt (Linksaußen) sowie Hannah Kamp (Rechtsaußen) sind bisher vier Neuzugänge fix. Gesucht werden noch Verstärkungen für den Rückraum, insbesondere eine Linkshänderin, die auch Alena Breiding im Mittelblock ersetzen könnte.

In die erste Vorbereitungsphase ist ein „Mini-Kader“ (Denk) von 12 Spielerinnen gestartet. Darunter auch die A-Jugendliche Emilia Prauss. „Sie hat einen unbändigen Willen und ist sehr fleißig“, sagt die SG-Leiterin über das talentierte Eigengewächs. Angestrebt wird auch eine dritte Torfrau: „Sie soll in der A-Jugend und im Juniorteam spielen und in die Zweitliga-Mannschaft hinein schnuppern.“

 


 

03.07.2020

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