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02.11.2020
von Sebastian Schmidt

 
Traumstart, bitteres Ende und Spatz als Lichtblick

2. LIGA - Kirchhof kassiert fünfte Niederlage in Folge

Zwickau – Eine Niederlage in Zwickau ist keine Schande. Zumal es für die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof die achte im neunten sieglosen Spiel seit 2006 in der viertgrößten Stadt Sachsens war. Allerdings: Das 25:34 (14:14) in der 2. Bundesliga beim BSV Sachsen ist aus Sicht der Grün-Weißen äußerst ärgerlich, weil sie das erste Drittel der Partie beherrschten.

Kirchhof überrumpelte Zwickau und führte nach 75 Sekunden mit 2:0. Klara Schlegel, die nach ihrer Fußverletzung doch rechtzeitig grünes Licht vom Arzt bekam, und Greta Kavaliauskaite trafen konsequent. „Wir haben sie mit unserer aggressiven Deckung überrascht. Dadurch haben wir das Spiel kontrolliert“, erklärte SG-Coach Gernot Weiss. Und machte beim großen Favoriten ein Nervenflattern aus. Zumal die ersten Wechsel beim BSV verpufften.

Über 5:3 (7., Sabljak), 9:6 (14., Hufschmidt) und 11:7 (18., Schaffrick) roch es nach einer Sensation. Da schien es, als könnte Kirchhof die fünfte Niederlage in Serie vermeiden. Da ließ sich Kavaliauskaites Bärendienst mit – wieder einmal – zwei frühen Zwei-Minuten-Strafen (13.) verkraften. Dafür sprang Deborah Spatz effektvoll in die Bresche. Die Torschützenkönigin der Oberliga rückte neben Kapitänin Sabljak in den Mittelblock und hatte ihren Anteil daran, dass sich die SG eigentlich mit einer Pausenführung hätte belohnen müssen.

Eigentlich. Ausgerechnet, als mit Isa-Sophie Rösicke (26.) und Anna Lena Hausherr (28.) kurzzeitig zwei Zwickauerinnen Zeitstrafen kassierten, verließ die Gäste der Mut. „Um in der 2. Liga gewinnen zu können, brauchen wir eine herausragende Schützin. Leider ragt momentan keine heraus“, ärgerte sich Weiss über eine vertane Chance. In doppelter Überzahl war der Wurf von Beugels zu schwach (28.).

Somit gelang Diana Dogg Magnusdottir der Ausgleich zum 14:14 (30.). Die isländische Halbrechte schwang sich zur besten Spielerin auf. War dank ihres starken Eins-gegen-eins nicht mehr zu halten. Über 17:15 (34., Magnusdottir), 25:19 (44., Rode) und 29:20 (47., Nagy) machte der neue Tabellendritte kurzen Prozess. „Wir wurden überrollt. Fehler sind nicht das Problem, sondern, dass wir nicht schnell genug lernen“, kritisierte Weiss. In der Hoffnung, dass sein Team die Pause wegen des DHB-Pokals nutzt, um sich in den letzten Spielen des Jahres in Leipzig (15.11.) und gegen Waiblingen (21.11.) konstant über 60 Minuten verkauft.

Nur allzugern mithelfen würde Deborah Spatz. Die 21-Jährige, die sich zunächst mit Schlegel in Abwehr und Angriff abwechselte, ehe sie in der Schlussphase mit nach vorn durfte. Um bei zwei Versuchen gleich ihre ersten beiden Zweitliga-Tore zu erzielen. „Das Vertrauen vom Trainer macht mich stolz. Dennoch wären mir zwei Punkte in Zwickau lieber gewesen als meine zwei Tore“, sagte Spatz.

Kirchhof: Siggaard, Zuzic - Özcelik 2, Schaffrick 3, Harder, Hufschmidt 2, Evjen 1, Sabljak 3/1, Beugels 3, Kamp 1, Kavaliauskaite 2, Schlegel 6, Spatz 2.
SR: Eckert/Ludwig (Leipzig). Z: 100.
Zeitstrafen: 8:12-Minuten.
Siebenmeter: 5/6:1/1.



 

30.10.2020

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