.
Archiv Vorberichte/Spielberichte 2. Bundesliga

Vorberichte/Spielberichte Oberliga

.

 

>> LIVE TICKER

.


.

.

 

 

Mannschaft

.

Verein

.

Saison Archiv ab 2006

.

Veranstaltungen

.

Sponsoren

.

Links

 


 

 


 

 


 

 


 

 




 




 

Lotta Jacob – Mannschaftsärztin der SG

Lotta Jacob startete in der Saison 2019/2020 als Mannschaftsärztin der SG 09 Kirchhof. Sie ist Fachärztin für Allgemein- und Palliativmedizin – demnächst auch für Sportmedizin. Seit inzwischen sechs Jahren führt sie zusammen mit Bernd Sostmann die Praxis für Allgemeinmedizin in der Rotenburger Straße in Melsungen. Diese feiert übrigens dieses Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. In 5. Generation an diesem Standort mit starker Bindung zu den Patienten, die oft ein Leben lang – von der Wiege bis zur Bahre – in der Praxis betreut werden.
Lotta Jacob wohnt mit ihrem Mann Sebastian und drei Kindern, einem Hund, einem zugeflogenen Wellensittich und 20 Hühnern in Körle. Auch in ihrer Freizeit lässt sie ihr Beruf nicht los, denn sie besucht gerne Fort- und Weiterbildungen. Die noch übrige Zeit verbringt sie gerne mit der Familie und mit Freunden – gute Gespräche bei gutem Essen, Lesen und normalerweise Reisen. Sie nutzt auch gerne das Freizeitangebot der Region. Und natürlich spielt der Damenhandball der SG 09 eine große Rolle.

1. Seit dieser Saison bist du Mannschaftsärztin der SG 09 Kirchhof. Wie kamst du zum Verein?
Unsere Praxis ist dem Handball traditionell sehr verbunden und viele Kontakte bestanden. Zudem wollte ich mich gerne weiterqualifizieren in der Sportmedizin. Die SG suchte eine Mannschaftsärztin - und so kam eins zum anderen. Wir waren uns sofort sympathisch und einig, dass wir ein super Team werden.

2. Hast du selber Handball gespielt?
Nein, ich komme aus einer Gegend, in der eher Basketball dominierte, war aber nach meinem Umzug nach Nordhessen vor neun Jahren sofort begeistert von diesem Sport. Mein Schwiegervater hat mir ebenfalls als alter Handballer (noch zu Feldhandballzeiten) vieles erklärt und die Euphorie war sehr ansteckend.

3. Die Saison ist gerade turbulent. Anfangs gab es viele Verletzungen, dann Abstiegsängste und auch noch einen Trainerwechsel. Wie nimmst du die Spielerinnen und das gesamte Drumherum wahr?
Wir haben ein extrem sympathisches und mit Herzblut agierendes Team. Auch der Rückhalt von den Fans und Unterstützern ist einzigartig. Dies gibt viel Kraft, auch schwierige Zeiten zu meistern und den Blick nach vorne zu richten. Diese Mentalität und der Zusammenhalt beeindrucken mich sehr.



4. Du bist bei den Spielen dabei. Übernimmst du sonst noch weitere Aufgaben in der Betreuung?
Ich stehe allen Spielerinnen und Teammitgliedern als Hausärztin und medizinische Beraterin zu jeder Zeit bei allen Fragen und Problemen zur Verfügung. Bei mir laufen, sofern notwendig, die Fäden der medizinischen Versorgung zusammen.

5. Man sieht auch oft deinen Mann bei den Spielen. Hast du ihn mit der Handball-Euphorie angesteckt?
Das kann man wohl sagen! Er ist auch Feuer und Flamme für die SG und hat sich gleich als Spielerpate engagiert. Meine Kinder und ihre Freunde kommen auch sehr gerne mit in die Halle und genießen die Atmosphäre und die spannenden Spiele.

6. Die Saison wurde vom Handballverband frühzeitig beendet. Ist das die richtige Maßnahme oder hältst du das für übertrieben?
Die Corona-Pandemie ist eine ernstzunehmende Lage. Wir befinden uns in einer gesellschaftlichen Ausnahmesituation. Die ergriffenen Einschränkungen sind jetzt notwendig, um die Gesundheit vieler nicht zu gefährden. Hier kommt es auf jede und jeden Einzelnen an, durch verantwortungsvolles und solidarisches Verhalten, Menschenleben zu schützen. Ich weiß, dass die Corona Krise nicht nur Betriebe und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die gesamte wirtschaftliche Situation gefährdet, sondern insbesondere auch Vereine und ganz konkret unseren Handballbetrieb. Jedes Zeichen der Verbundenheit mit der SG Kirchhof und sei es noch so klein, ist daher wichtig und wertvoll, um gemeinsam für den Verein und auch gesamtgesellschaftlich diese Zeit gut zu meistern.



7. Du hattest mit den Spielerinnen ein Gespräch zum Virus. Was habt ihr hinsichtlich gesundheitlicher Maßnahmen besprochen?
Bereits vor den erlassenen Kontaktverboten habe ich mit den Spielerinnen intensiv über das Virus und die empfohlenen Hygiene- und ggf. Isolationsmaßnahmen gesprochen. Für sie gilt genau das gleiche wie für alle Bürgerinnen und Bürger. Sie wissen um ihre Vorbildfunktion in Bezug auf verantwortungsvolles und besonnenes Verhalten in dieser besonderen Situation. Wir haben besprochen, dass sie sich wie auch sonst bei Erkältungssymptomen bzw. Fieber umgehend bei mir melden, so dass wir dann entsprechend, je nach Einschätzung der Lage, schnell handeln können.

8. Wo kann man sich sonst aktuell informieren über das Coronavirus?
Es gibt eine Fülle an seriösen Informationsquellen. Ich empfehle besonders die Seite des Robert-Koch-Institutes www.rki.de. Ein interessanter und anschaulicher, für Laien gut erklärter Podcast vom NDR mit dem Chefvirologen der Charité in Berlin, Professor Drosten, erscheint täglich.
Und: www.bundesgesundheitsministerium.de

 


01.04.2020

<<<zurück

 

 

 

.