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18.09.2020
von Ralf Ohm
 

2. Handball-Bundesliga
Weiss‘ Warnungen verhallten ungehört und Kirchhof geht in Solingen unter

Wer nicht hören will, muss fühlen. Mit Nachdruck hatte Gernot Weiss vor einem Gegner gewarnt, der, wenn er nicht konsequent gestört würde, auch die SG 09 Kirchhof an die Wand spielen könnte. Genau das widerfuhr dem heimischen Handball-Zweitligisten bei der schmerzhaften 23:35 (9:18)-Pleite beim HSV Solingen-Gräfrath, weil die warnende Botschaft des Trainers offenbar nicht angekommen war.




Solingen - Was dieser sich durchaus selbstkritisch ankreidete: „Ich konnte den Spielerinnen nicht vermitteln, dass sie richtig Gas geben mussten, um hier was zu holen.“ Das taten sie nicht, gingen folgerichtig leer aus. Weniger noch: Bis zur 33. Minute, als Luca Tesche, Vanessa Brandt und Carina Senel mit drei Treffern in Folge noch mal auf 21:9 erhöht hatte, war‘s eine wahre Lehrstunde, die Sabljak, Beugels und Co. über sich ergehen lassen mussten. Also wurmte den SG-Coach „die Art und Weise wie wir hier untergegangen sind“ noch mehr als die erste Saisonniederlage überhaupt.

Die zeichnete sich früh, zu früh ab. Nach einer Viertelstunde nämlich, als die Westdeutschen über 7:3 (9.) und 9:4 (11.) bereits auf 12:5 enteilt waren. Dadurch verkam der zwischenzeitliche Ausgleich durch Diana Sabljak und Zerin Oezcelik zum 3:3 (4.) zu einer bedeutungslosen Randnotiz. In Angriff wie Abwehr verloren die Gäste mit ihrem „körperlosen Spiel“ (Weiss) fast jeden Zweikampf. Selbst der sonst so starke Mittelblock Sabljak/Kavaliauskaite machte da keine Ausnahme, war völlig von der Rolle und damit auch Torfrau Zuzic machtlos.

Gäste körperlos ins Verderben
Die erfahrenen Vanessa Brandt (aus der Tiefe) und Mandy Reinarz (aus dem Lauf) zogen im HSV-Rückaum fast ungestört die Fäden und trafen wie sie wollten. Und blieben dran, was Brandt mit ihrem Treffer zum 18:8 (25.) unterstrich. Auf der Gegenseite ließ die aggressive Solinger 6:0-Deckung die jungen Wilden der SG alt aussehen. Dazu bedurfte es diesmal noch nicht einmal eine Sonderbehandlung für die bisher so starke Linkshänderin Klara Schlegel, die ebenfalls enttäuschte.

Als kurz nach dem Wechsel der SG ein Debakel drohte, konnten Jana Schaffrick (2) und Linksaußen Oezcelik immerhin auf 21:12 verkürzen. Der Beginn einer Aufholjagd war‘s nicht. Vielmehr schalteten hatten Gastgeberinnen einen Gang zurück geschaltet. Machten es gnädig mit einem völlig indisponierten Gegner.  

Kirchhof: Zuzic, Siggaard; Özcelik 2, Schaffrick 3, Harder 1, Hufschmidt 1, Evjen 2/1, van der Linden, Sabljak 6/1, Beugels, Kamp 2, Kavaliauskaite 2, Schlegel 4, Prauss.
 



 


18.09.2020

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