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02.02
.2020
HNA Sport Hofgeismar/Wolfhagen
 
Spiel gegen Kirchhof II war nichts für schwache Nerven

HSG feiert 21:20-Erfolg

Das war nichts für schwache Nerven. Eine wahre Gefühlsachterbahn erlebten die 150 Gäste beim heiß umkämpften 21:20 (11:10)-Sieg der Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen gegen die Reserve der SG Kirchhof. Die HSG fuhr damit den zweiten Sieg im neuen Jahr ein und fügte gleichzeitig den Gästen die siebte Niederlage in Folge zu.

Im Oberliga-Derby in der Schauenburghalle in Hoof verspielten die Gastgeberinnen zunächst eine Vier-Tore-Führung, lagen phasenweise mit drei Treffern hinten, um dann knapp zu gewinnen. Erschöpft, aber glücklich lagen sich Spielerinnen, Trainer und Verantwortliche nach Abpfiff in den Armen. Trainer Chris Ludwig brauchte denn auch unmittelbar nach Spielende ein paar Minuten für sich. „Ich musste erstmal durchschnaufen. Das Spiel war eine echte Nervenschlacht. Wir hatten am Ende die stärkeren Nerven und haben verdient gewonnnen“, resümierte der HSG-Coach. „Wir hatten etwas gutzumachen und haben unseren Plan umgesetzt“, spielte er auf die knappe Hinspielniederlage bei der SG an. Von ausgleichender Gerechtigkeit mochten indes weder Ludwig noch sein Co-Trainer reden. „Wir hatten am Ende das Quäntchen Glück“, betonte Paul Tarnow.

Die Gastgeberinnen erwischten einen guten Start und führten bis Mitte des ersten Durchgangs 8:4 (16.). Der deutliche Vorsprung war das Produkt einer hervorragenden Abwehrarbeit und dem bewährt guten Zusammenspiel zwischen Torfrau Malgorzata Rodzwiewicz und ihren Mitspielerinnen, die von ihren Zuspielen profitierten und schnelle Tore erzielten. Dann jedoch schwanden die Kräfte und damit verbunden wohl auch die Konzentration. Plötzlich schlichen sich viele technische Fehler bei den Gastgeberinnen ein, die von den Gästen genutzt wurden. Bis zur 23. Minute glich die SG, verstärkt durch Zweitliga-Leihgabe Jana Schaffrick, zum 8:8 aus und ging mit einem Tor Vorsprung in die Kabine.

Im zweiten Durchgang konnte sich kein Team absetzen, bis zum 19:19 (55.) verlief die Partie ausgeglichen. „Beide Mannschaften haben sich im zweiten Durchgang viel zu viele technische Fehler geleistet“, analysierte Ludwig. Seine Mannschaft hatte in der hektischen Schlussphase die stärkeren Nerven. Hanna von Dalwig und Nastassja Haupt entschieden dann mit ihren sehenswerten Treffern das Derby.

Als glücklichen Sieg bezeichnete denn auch Gäste-Trainer Martin Denk den Ausgang. „Wir haben gut gekämpft, allerdings zu viele Chancen vergeben und insgesamt zu wenig Treffer erzielt. Mit 20 Toren kann man kein Spiel gewinnen. Ein Unentschieden wäre jedoch gerechter gewesen.“

HSG: Rodziewicz, Weinrich - von Dalwig 8, Lubach 4, Willer 2, Neurath 3/2, Frankfurth, Kohler 1, Ritter 1, Haupt 1, Bittdorf, Hrdina 1.

SG Kirchhof II: Küllmer, Dasenbrock - Spatz 5, Schaffrick 4, Bänfer 4, Günther 6/4, Scharff, Immelnkämper, Debus, Herwig, Konklowsky 1, Prauss, Boland, Spogat, Sauerwald.

Spielverlauf: 1:0, 4:3, 8:4, 8:8, 10:11, 13:13, 17:14, 19:19.

 


02.02.2020

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