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23.05.2019
von Ralf Ohm

 

"Ich sehe meine Zukunft in Kirchhof"

Kirchhofs Torjägerin Diana Sabljak: "Wenn ich spiele, spüre ich keine Schmerzen"

Diana Sabljak sicherte sich zum zweiten Mal hintereinander die Torjägerkrone der 2. Handball-Bundesliga. Wir sprachen mit der Kirchhoferin.

Herzlichen Glückwunsch zur Verteidigung der Torjägerkrone in der 2. Handball-Bundesliga! Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung?

Ziemlich viel. Zum einen zeigt sie, dass ich in der abgelaufenen Saison einiges richtig gemacht habe und damit Verein und Trainer auch etwas für das in mich gesetzte Vertrauen zurück geben konnte. Zum anderen ist das ein Super-Geschenk für die Mannschaft, denn ohne die hätte ich das nie geschafft.

Sie haben gegenüber der letzten Saison noch mal 26 Tore drauf gepackt. Heißt das auch, dass diese Spielzeit für Sie besser lief als die erste nach dem Wiederaufstieg?

Ja, ein bisschen schon. Aber dahinter steht kein Plan, sondern einfach nur meine Motivation, es jedes Jahr etwas besser zu machen.
Die Mannschaft hat nach einem guten Start in die Saison kurz geschwächelt, um sich dann in der Rückrunde wieder zu fangen und am Ende dank einer kleinen Serie den fünften Platz zu erreichen.



Was ist dieser wert?

Ganz viel, weil er letztlich einen Bestätigung für den fünften Platz der letzten Saison ist. Es ist schon toll, das zweimal hintereinander geschafft zu haben, gerade weil die zweite Saison nach dem Aufstieg die härtere war.

Warum?

Der Druck im ersten Jahr war geringer, da hat keiner von uns etwas Großes erwartet. Im zweiten Jahr schon. Da war auch der Überraschungseffekt bei der Konkurrenz verpufft und wir mussten uns taktisch immer wieder neu einstellen.

Welche Gründe gibt‘s für diesen Saisonverlauf?

Keine speziellen. Wir sind halt noch ein junges Team und haben noch nicht die Konstanz einer Spitzenmannschaft.

Nun ist Ihre Torgefährlichkeit ja kein Geheimnis in der Liga. Das spiegelt sich auch darin wieder, dass sich die Gegner noch mehr auf Sie fokussieren. Doch Sie stehen immer wieder auf, lassen sich nie provozieren, obwohl Sie mehr einstecken müssen. Woher kommt diese Widerstandsfähigkeit? Diese totale Beherrschung?

So genau weiß ich das auch nicht. Wenn ich spiele, bin ich 60 Minuten in einem Tunnel und spüre Schmerzen gar nicht. Das passiert erst, wenn ich am nächsten Tag aufstehe und die blauen Flecken sehe. Weiterhin habe ich immer Lust weiter zu spielen, will gewinnen und habe gelernt, dass diese Härte zu meinem Sport dazu gehört.



Also kann den „Eisblock“, wie Sie Ihr Trainer respektvoll nennt, nichts aus der Reserve locken?

Wenn bei mir etwas einfach nicht klappen will, kann ich schon sauer werden. Ansonsten habe ich meine Nerven aber gut im Griff und zeige meine Emotionen nicht so wie andere Spielerinnen.

Sieben Spielerinnen gehen und sechs neue kommen für die neue Saison. Wie beurteilen Sie den Umbruch bei der SG?

Ich sehe das positiv, freue mich auf die neuen Leute. Das kann Verein und Mannschaft einen neuen Impuls geben, um den nächsten Schritt nach vorn zu machen.

Wohin? Ist in der neuen Besetzung noch mehr als der fünfte Platz drin?

Der fünfte Platz sollte auf jeden Fall drin sein. Mein heimlicher Wunsch wäre es schon, oben mitzuspielen.

Warum heimlich?

Wir müssen realistisch sein. Es muss passen, die Neuzugänge müssen sich erst integrieren und dazu auch die nötige Zeit bekommen.

Sie sind seit 2016 in Kirchhof und Ihr Vertrag geht noch bis 2020. Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?

Ich sehe meine Zukunft, soweit sich das planen lässt, in Kirchhof. Ich fühle mich wohl hier und bekomme das, was ich brauche, um gut zu spielen. Wichtig ist, dass beide Seiten zufrieden sind. Ich würde mit Kirchhof sehr gern in die 1. Liga aufsteigen.

Wie sieht‘s aus mit Trainerkarriere?

Vor zwei Jahren habe ich damit begonnen, um mich noch mehr zu integrieren. Mittlerweile mache ich das richtig gern. Dazu hat natürlich auch der Aufstieg meiner A-Jugend in die Oberliga beigetragen. Aber das heißt nicht zwangsläufig, dass ich nach meiner Spielerkarriere eine Trainerkarriere einschlagen werde. Nicht jeder, der gut Handball spielt, ist nämlich auch ein guter Trainer.

 

 




 


 

 

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Handballzahlen:

 2. Bundesliga

1.

HL Buchholz 08-Rosengarten

51:9

2.

1. FSV Mainz 05

48:12

3.

Kurpfalz Bären

47:13

4.

TV Beyeröhde-Wuppertal

44:16

5.

SG 09 Kirchhof

34:26

6.

VFL Waiblingen

32:28

7.

TSV Nord Harrislee

29:31

8.

SG H2Ku Herrenberg

28:32

9.

HC Rödertal

26:24

10.

TG Nürtingen

25:35

11.

TuS Lintfort

24:36

12.

Füchse Berlin

23:37

13.

SV Werder Bremen

21:39

14.

BSV Sachsen Zwickau

21:39

15 HSG Gedern/Nidda 15:45

16.

DJK/MJC Trier

12:48


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Oberliga Hessen

1.

TSG Oberursel

36:8

2.

HSG Rodgau Nieder Roden

35:9

3.

TuS Kriftel

29:15

4.

HSG Bensheim/Auerbach II

29:15

5.

TV Hüttenberg

25:19

6.

HSG Wettenberg

20:24

7.

TGS Walldorf

19:25

8.

TSV 1913 Eintr. Böddiger

17:25

9.

SG 09 Kirchhof II

17:26

10.

HSG VfR/Eintracht Wiesbaden

15:29

11.

SV Germania Fritzlar II

13:31

12.

HSG Sulzbach/Leidersbach

6:38


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Kirchhof

Im engen Tal des Kehrenbaches, an der Straße, die sich oberhalb Kirchhofs verzweigt und links nach Kehrenbach, rechts im Ohetal nach Günsterode und weiter nach Hessisch Lichtenau führt, liegt vier Kilometer von Melsungen entfernt, umgeben von herrlichem Mischwald, Kirchhof.

Kirchhof wurde im Jahre 1970 nach Melsungen eingegliedert und ist heute Stadtteil von Melsungen.
Schulen, Kindergärten und Sporthallen befinden sich in Melsungen.
Die ärztliche Versorgung wird durch Allgemein- und Fachärzte, Kreiskrankenhaus und Apotheken in der Kernstadt gewährleistet.

Seelsorgerisch wird Kirchhof vom evangelischen und katholischen Pfarramt in Melsungen betreut.

In Kirchhof wohnen heute 560 Bürger und Bürgerinnen.
Ehemals landwirtschaftlich geprägt, ist der Ort heute ein Wohndorf.

Es gibt einen Vollerwerbs-
landwirt, ein Frisörgeschäft,
eine Druckerei, ein Putzer- und Malergeschäft, einen Elektro/Heizungsbaubetrieb,
eine Damenhandball GmbH.
Der überwiegende Teil der Erwerbstätigen arbeitet außerhalb in Melsungen bei der Firma B.Braun Melsungen AG.
In Kirchhof findet man schnell Kontakt und Anschluss. Kirchhof hat eine aktive Dorfgemeinschaft. Das rege Vereinsleben insbesondere der Handballsport werden groß geschrieben.